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Zum 200. Todestag von Joseph Haydn

Joseph Haydn © Thomas Hardy
© Thomas Hardy
27.05.2009
Joseph Haydn gehörte zu den Workaholics der Musikgeschichte. Er schrieb hunderte von Orchesterwerken und Kammermusik, davon allein 106 Sinfonien, 59 Divertimenti, 24 Klavierkonzerte, 24 Konzerte für verschiedene andere Instrumente, 68 Streichquartette und 24 italienischen Opern. Er gilt als Begründer der Wiener Klassik, schuf grundlegende Formprinzipien für Sinfonien und Streichquartette, war eine einflussreiche Persönlichkeit des öffentlichen Lebens und inspirierte zahlreiche Nachfahren, unter anderem auch den jungen Mozart und Beethoven.

Joseph Haydn hatte das Glück, sein Leben lang einen engen Kontakt zum Fürstenhaus Esterházy zu haben, welches ihm zahlreiche seiner musikalischen Arbeiten als Aufträge erst ermöglichte. Er starb als hoch angesehener Mann am 31.Mai 1809 in Wien kurz nach dem Einrücken Napoleons in der Stadt und dem Beginn einer neuen politischen und kulturellen Epoche. Seine Werke wurden in zahlreichen famosen Einspielungen der Deutschen Grammophon und von deren Schwesterfirmen gewürdigt. Zu den faszinierendsten Aufnahmen gehören etwa “Die Streichquartette” von Joseph Haydn aus dem Jahr 2000, das vom Amadeus-Quartett aufgenommene Album “Haydn, J.: 27 String Quartets” und die aktuelle Jubiläumsedition zum Haydn-Jahr 2009.


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