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ECM 2001: Mit Susanne Abbuehl, Christoph Poppen, Arvo Pärt uvm.

ECM Chronik: Das Jahr 2001
31.12.2001
"Morimur", basierend auf den musikwissenschaftlichen Forschungen von Helga Thoene, ermöglicht dem Hörer, die “versteckten Choräle” in Bachs Chaconne zu erleben, die dem Gedenken an seine Frau gewidmet sein sollen. Eine außergewöhnliche musika­lische Detektiv­arbeit und eine atemberaubende Aufnahme, mit der Christoph Poppen und das Hilliard Ensemble ein großes Publikum anrühren. 

Thomas Zehetmair ist Dirigent und Violinist der Camerata Bern auf “Verklärte Nacht” mit Musik von Schönberg, Bartók und Veress. In Luciano BeriosVoci” fängt Kim Kashkashians Viola die emotionale Kraft des sizilianischen Gesangs ein, der die Komposition inspirierte. Verbunden werden Berios “Voci” und “Naturale” auf diesem ungewöhnlichen Album durch Originalaufnahmen sizilianischer Volkslieder. 

Herbert Henck weckt neues Interesse für die Musik der amerikanischen Neuerer George Antheil und Conlon Nancarrow. Energie und Hingabe des Zehetmair Quartetts machen ihr Album mit Streichquartetten von Hartmann und Bartók zu einer der meistbesprochenen Klassikproduktionen des Jahres. 

Das Rosamunde Quartett spielt Joseph HaydnsDie sieben letzten Worte” und erzeugt dabei “in perfekter Weise die andächtige Schwere, die das Werk fordert” (The Strad). 

András Schiff verleiht seinen Aufnahmen von JanáčeksIm Nebel”, “Auf verwachsenem Pfad”, “Erinnerung” und weiteren Stücken sehnsuchts­volle Intensität. "Neenia" erweckt die Musik Heino Ellers – auch dank des Begleittextes seines berühmtesten Schülers Arvo Pärt – zu neuem Leben. 

Thomas Larcher stellt sich mit “Naunz” auf ECM erstmals auch als Komponist vor. "Words Of The Angel", das Debüt des norwegisch/schwedischen Vokalensembles Trio Mediaeval, produziert von Ex-Hilliard-Sänger John Potter, stößt auf großes Interesse. 

ECM veröffentlicht auf “In Montreal” Live-Aufnahmen des Duos Charlie Haden und Egberto Gismonti aus dem Jahr 1989. "April", das ECM-Debüt der schweizerisch/deutschen Sängerin Susanne Abbuehl, fasziniert mit Eigenkompositionen, Musik von Carla Bley, vertonten Gedichten von E.E. Cummings, einem radikalen Remake von “Round Midnight” und einem mitternächtlichen Raga. 

Robert Wyatt und Susi Hylgaard spielen die Hauptrollen in Michael MantlersHide & Seek”, basierend auf dem gleichnamigen Theaterstück von Paul Auster. 

Keith Jarrett, Gary Peacock und Jack DeJohnette sagen den Standards vorübergehend Ade, um frei und über Bluesmotiven zu improvisieren.

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