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Mirga Gražinytė-Tyla auf der 3. Bestenliste des Preises der deutschen Schallplattenkritik 2019

Mirga Gražinytė-Tyla
© Andreas Hechenberger
20.08.2019
Vierteljährlich veröffentlicht das Gremium “Preis der deutschen Schallplattenkritik” die Bestenliste der spannendsten Neuveröffentlichungen, am 14. August war es wieder soweit. Auf der dritten Bestenliste des Jahres steht u.a. Mirga Gražinytė-Tyla mit ihrem im Mai erschienenem Weinberg Album. Am Pult der Kremerata Baltica mit Gidon Kremer als Solist hat die Dirigentin die Sinfonien Nr. 2 und 21 des polnisch-russischen Komponisten eingespielt.
"Sehr verspätet hat die Musikwelt den polnisch-russischen Komponisten Mieczysław Weinberg kennengelernt, viel ist noch nachzuholen. Mirga Gražinytė-Tyla nutzte ihr Debut beim Label Deutsche-Grammophon als Chance, Weinbergs frühe zweite Symphonie mit der spielfreudigen Kremerata sowie die hochkomplexe Symphonie Nr. 21 mit ihrem konzentrierten und klangvollen CBSO einzuspielen. Letztere ist ein fast einstündiges Klagelied voller Ausbrüche und Einblicke, in dem der Schostakowitschfreund Weinberg vor allem immer sich selbst treu bleibt. Gidon Kremer hilft aus als Violinsolist, die kompetente Dirigentin selbst singt die Sopranvocalise des letzten Satzes anrührend unprätentiös," so die Jury.

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