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John Williams — Indiana Jones

John Williams
27.05.2009
Mit dem Soundtrack zum Steven-Spielberg-Film “Indiana Jones And The Kingdom Of The Crystal Skull” (deutscher Verleihtitel: “Indiana Jones im Königreich des Kristallschädels”) präsentierte der Filmkomponist John Williams Mitte letzten Jahres sein jüngstes kompositorisches Meisterwerk auf CD. Im November 2008 gab es für alle musikalischen “Indy Jones”-Fans dann eine fabelhafte Offerte: sämtliche Soundtrack-Aufnahmen der ungebrochen populären Filmreihe in einer Box. Als besonderes Bonbon enthielt Box “Indiana Jones: The Soundtracks Collection” eine Bonus-CD mit ausführlicheren Interviews mit Regisseur Steven Spielberg, Produzent George Lucas und Komponist John Williams. Nun erscheinen die einzelnen Soundtrack-Alben der ersten drei Filme noch einmal einzeln: “Raiders Of The Lost Ark” (von 1981), “Indiana Jones And The Last Crusade” (1984) und “Indiana Jones And The Temple Of Doom” (1989).
Williams ist zweifellos der größte und meistgesuchte Filmkomponist der letzten vierzig Jahre. Als Sohn eines Studiomusikers 1932 in New York geboren, wollte er schon früh in die Fußstapfen seines Vaters treten. Nach einem Musikstudium an der University Of California in Los Angeles (UCLA) und dem Besuch der renommierten Juilliard-Schule in New York verdingte sich Williams zunächst als Jazzpianist. Durch die Zusammenarbeit mit dem legendären Filmkomponisten Henry Mancini nahm seine Karriere dann allerdings bald einen anderen Verlauf.

Seine erste Oscar-Nominierung erhielt er 1968 für den Soundtrack zum Film “Das Tal der Puppen”. Mit dem Regisseur Steven Spielberg arbeitete er erstmals 1974 beim Dreh von “Sugarland Express” zusammen. Die Kooperation setzte die beiden überaus erfolgreich bei “Der weiße Hai”, “Unheimliche Begegnung der dritten Art”, “E.T.”, “Jurassic Park”, “Schindlers Liste” und den Indiana-Jones-Filmen fort. Für drei der Filmmusiken, die John Williams seit 1974 für Spielberg-Filme schrieb, erhielt er Oscars. Insgesamt wurde er bislang mit fünf Oscars prämiert und für sage und schreibe 45 nominiert.

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