Giuseppe Verdi | News | Ein "Rigoletto" entsteht

Ein “Rigoletto” entsteht

Große Oper. Verdi
© Bayerischer Rundfunk / Michael Wende
30.09.2013
„Große Oper. Verdi“ von Michael Wende und Andreea Varga bringt den Zuschauern mit einer Spielfilm-Doku auf verblüffende Weise die Entstehung einer Opern-Inszenierung und vor allem die Musik von Verdis Rigoletto nahe. Auch der Komponist selbst kommentiert das Geschehen – als gezeichnete Animationsfigur.

An der Bayerischen Staatsoper wird Giuseppe Verdis “Rigoletto” inszeniert. Der Dokumentarfilm von Michael Wende und Andreea Varga – den beiden Machern des preisgekrönten Films “Der Taktstock” – taucht von der ersten Probe an in die Entstehung ein.

Der rote Faden des Films ist eine Spielfilmebene: Ein Zeitungsmitarbeiter, ein Grafiker, kommt am späten Abend zufällig in die Lage, einen Bericht über die Rigoletto-Inszenierung von Árpád Schilling verfassen zu müssen. Er hat keinerlei Vorkenntnisse, doch schon am Morgen soll der Artikel in Druck gehen.

Unter den Augen der Zuschauer arbeitet sich der Mann in die Oper und speziell in die Schilling-Inszenierung ein. Mit zunehmender Leidenschaft bewegt er sich hinter den Kulissen des Opernhauses. Gerade weil er alles mit nichtfachmännischen, aber neugierigen Augen sieht, findet er einen ganz eigenen Zugang zu dem Stoff und bringt den Zuschauern die Welt der Oper mit viel Humor und Witz nahe. Auch Verdi selbst spielt mit  – als eine vom Grafiker  gezeichnete Animationsfigur.

Andreea Varga und Michael Wende begleiten Sänger und Sängerinnen, den Regisseur, die Bühnen- und Kostümbildner und den Dirigenten bis zur Premierenaufführung am 15. Dezember 2012. Und immer stellt sich der nächtliche Schreiber in der Redaktion neue Fragen: Wozu der Aufwand? Was würde wohl Verdi denken, wenn er heute sein Werk sähe? Und was ist es, das so viele Menschen an Oper fasziniert?
Am 08.10.2013: um 22:45 auf im Bayerischen Rundfunk (TV), Ein „Rigoletto“ entsteht: Zum 200. Geburtstag von Giuseppe Verdi

Künstler und Künstlerinnen:

Rigoletto: Franco Vassallo
Herzog: Joseph Calleja
Gilda: Patricia Petibon
Bayerisches Staatsorchester
Chor der Bayerischen Staatsoper
Leitung: Marco Armiliato

Inszenierung: Árpád Schilling
Bühne: Márton Ágh

Zum Film:
Buch und Regie: Andreea Varga und Michael Wende
Kamera: Andreea Varga und Andre Albrecht
Animation und Schnitt: Michael Wende und Andreea Varga

Zur Oper:
Grafiker: Hendrik von Bültzingslöwen
Redaktionsleiter:  Wolfgang Teichmann
Verdi (Sprecher): Volker Brandt

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