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Ganz persönlich – Anna Netrebko im Gespräch mit Barbara Schöneberger

Anna Netrebko, Barbara Schöneberger
© Johann Sebastian Hänel
01.09.2016
Genießen Sie hier schon einen kleinen exklusiven Vorabausschnitt aus dem Gespräch zwischen Anna Netrebko und Barbara Schöneberger. Das gesamte Interview gibt es ab dem 8. September zum Nachlesen im “Barbara” Magazin. 
Barbara: Früher warst du oft allein auf Reisen. Ein Zitat aus jener Zeit: “Man muss aufpassen, dass man ein Mensch bleibt.”
Anna: Damit meine ich, dass viel Gewese um den Beruf gemacht wird. Viele Sänger – also ich natürlich nicht! – sind etwas paranoid. Sie denken: Ich! Die Kunst! Die Kritiken! Man muss sich auch raushalten können aus dieser verrückten Opernwelt. Manche Tenöre bauen, sobald sie in der Garderobe eintreffen, eine umfangreiche Apotheke auf. Hust, räusper, flüster …
Barbara: Du wirkst nicht zimperlich mit deinen Stimmbändern.
Anna: Bei mir geht das so: Den Tag vor einem Auftritt schone ich mich, weil morgen Abend der Auftritt ist. Und den Tag danach schone ich mich, weil gestern der Auftritt war.
Barbara: “Schonen” heißt genau?
Anna: Wir gehen in den Zoo, ins Restaurant. Ich mache nur nicht allzu wilde Sachen, also: keine Sauna, keine Sonne, nicht zu lange auf dem Spielplatz bleiben. Leider schlafe ich nicht mehr bis mittags. Muss wohl das Alter sein.

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