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Empfehlungen

  • Ludwig van Beethoven - Piano Concertos Nos. 4 and 5
    VÖ: 05.03.2010
    Till Fellner, Ludwig van Beethoven - Piano Concertos Nos. 4 and 5, 0028947633150
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    05.03.2010

    Till Fellner

    Till Fellner |

    Ludwig van Beethoven - Piano Concertos Nos. 4 and 5

    Ludwig van Beethoven - Piano Concertos Nos. 4 and 5

    VÖ: 05.03.2010

     | CD 0028947633150

    CD Tonträger Audio

    Format: CD

    (Album)

    ECM Records

    CD

    (Album)

  • Bach: Inventionen und Sinfonien / Französische Suite V
    VÖ: 20.03.2009
    Till Fellner, Bach: Inventionen und Sinfonien / Französische Suite V, 0028947663553
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    20.03.2009

    Till Fellner

    Till Fellner |

    Bach: Inventionen und Sinfonien / Französische Suite V

    Bach: Inventionen und Sinfonien / Französische Suite V

    VÖ: 20.03.2009

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    CD Tonträger Audio

    Format: CD

    (Album)

    ECM Records

    Weder die „Inventionen“, noch die „Sinfonien“ und nicht einmal die „Suiten“ waren von Johann Sebastian Bach ursprünglich zur Aufführung vor Publikum vorgesehen. Es waren Übungsstücke, die willige Eleven der Musik in die Geheimnisse der fortgeschrittenen Gestaltung einführen, ja sie sogar zum Weiterdenken und Variieren anregen sollten. Im Laufe der Jahrhunderte jedoch haben sich die Kompositionen vom pädagogischen Zusammenhang gelöst und sind aufgrund ihrer Schönheit und Prägnanz in das Konzertrepertoire hineingewachsen. Denn sie sind subtile Kunstwerke der klanglichen Balance, die Meister ihres Fachs wie den österreichischen Pianisten Till Fellner dazu veranlassen, sich ausführlich mit ihnen zu beschäftigen.

    Till Fellner stammt aus Wien. Dort geboren 1972, ausgebildet bei Helene Sedo-Stadler, Alfred Brendel, Meira Farkas und Oleg Maisenberg, hatte der junge Pianist bereits 1993 von sich Reden gemacht, als er als erster Österreicher in der Geschichte des Concours Clara Haskil in Vevey den ersten Preis gewann. Seitdem hat Fellner mit zahlreichen renommierten Ensembles und hervorragenden Kammermusikpartnern wie dem Alban Berg Quartett, Heinrich Schiff und Thomas Zehetmaier konzertiert. Für die Saison 1999/2000 erarbeitete er einen außergewöhnlichen, aus jeweils drei Abenden bestehenden Recital-Zyklus, bestehend aus dem ersten Buch des „Wohltemperierten Klaviers“ und den letzten fünf Klaviersonaten von Beethoven, den er mit großem Erfolg unter anderem in Brüssel, London, Lyon, Rom, Paris und Wien präsentierte. Im Anschluss daran nahm er das erste Buch der berühmten Präludien und Fugen für ECM New Series auf und präsentierte es 2004 der internationalen Öffentlichkeit. Das Album wurde zu einer der gefeiertsten Klavieraufnahmen des Jahres und etablierte den Newcomer als neue Autorität seiner Liga, der es bedenkenlos mit den historischen Meilensteinen der Bach-Interpretation aufnehmen kann.

    Nun hätte es nahe gelegen, im Anschluss an das erste Buch auch den zweiten Teil des „Wohltemperierten Klaviers“ einzuspielen. Allein, Till Fellner fühlte sich noch nicht soweit, um sich dieses immens vielschichtigen Werks vor Mikrofonen anzunehmen. „Alfred Brendel sagte mir damals, das Polyphone läge mir, das sollte ich intensivieren. Also bin ich den Kosmos der Bach’schen Mehrstimmigkeit von den überschaubaren Strukturen her angegangen“, begründet Fellner seine Entscheidung, sich der „Inventionen und Sinfonien“ und der „Französischen Suite V“ zu widmen. Denn es sind Stücke, die ihm wie vielen Klavierschülern seit vielen Jahren vertraut sind: „Auch ich habe früh damit angefangen. Aber erst später entdeckte ich, was für wunderbare Musik das ist und welche Fülle an Charakteren in ihr steckt. Von tänzerischen Sätzen reicht das eigentlich bis zu Passionsmusik, vom strengen Kontrapunkt bis zu Stücken, die schon auf die Frühklassik vorausweisen.“

    Genug Gründe also, um sich eingehend mit diesen zunächst pädagogisch gedachten Werken auseinander zu setzen und sie in aufsteigender Komplexität in einer Einspielung nebeneinander zu stellen. In seinem Vorwort zur Reinschrift der zweistimmigen Inventionen und dreistimmigen Sinfonien von 1723 meinte Johann Sebastian Bach, die Aufgabe dieser Sammlung sei „zugleich gute inventiones nicht allein zu bekommen, sondern auch selbige wohl durchzuführen, am allermeisten aber eine cantable Art im Spielen zu erlangen, und darneben einen starken Vorgeschmack von der Composition zu überkommen“. Aus heutiger Sicht und nach dem Hören von Till Fellners Deutungen der Werke muss man diesen Wünschen eindeutig noch die Dimension des akustischen Genusses hinzufügen.

    CD

    (Album)

  • Das Wohltemperierte Klavier
    VÖ: 03.02.2004
    Johann Sebastian Bach, Das Wohltemperierte Klavier, 0028947604822
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    03.02.2004

    Johann Sebastian Bach

    Johann Sebastian Bach |

    Das Wohltemperierte Klavier

    Das Wohltemperierte Klavier

    VÖ: 03.02.2004

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    CD Tonträger Audio

    Format: CD

    (Album)

    ECM Records

    Der Dirigent Hans von Bülow meinte, es sei das "Alte Testament eines jeden Klavierspielers" und Robert Schumann sprach sogar vom "Werk aller Werke". Tatsächlich hat das "Wohltemperierte Klavier" von Johann Sebastian Bach eine Schlüsselstellung in der abendländischen Musikgeschichte. Es ist die praktische, perfekte Umsetzung eines theoretischen Epochensprunges, die die künstlerische Entwicklung der folgenden Jahrhunderte erst möglich machte.
    Es war ein verzwicktes Problem. Die natürliche Ordnung der Intervalle, deren Abfolge auf physikalischen Schwingungsverhältnissen beruht, sorgte für Verschiebungen innerhalb der Stimmung von Instrumenten. Zwölf Quinten im gegebenen Verhältnis von 2:3 übereinander geschichtet zum Beispiel ergab einen höheren Ton als sieben Oktaven im Verhältnis 1:2. Das wiederum bedeutete für Komponisten, dass ihre gestalterische Flexibilität in bezug auf das Transponieren immens eingeschränkt war. Dieses Manko war bereits im 17.Jahrhundert ausführlich beschrieben worden. Der Organist Andreas Werkmeister errechnete 1691 sogar eine "wohl temperierte" Stimmung, die es durch kleine Abweichungen ermöglichte, die Oktave in 12 eindeutige Einzeltöne zu zerlegen. Trotzdem blieb die Akzeptanz des neuen Systems in der barocken Musikwelt zunächst verhalten, vor allem aus philosophisch-religiösen Gründen. Denn genau genommen bedeuteten die korrigierten Tonhöhenverhältnisse einen Eingriff in die natürliche, gottgewollte Ordnung. Erst Johann Sebastian Bach setzte sich als selbstbewusster Protestant darüber hinweg und schuf 1722 mit dem ersten Büchlein des "Wohltemperierten Klaviers" (BWV 846-869) einen Zyklus für Tasteninstrumente, der mit je zwölf chromatisch durch alle Tonarten angeordneten Präludien und Fugen die Änderung des Gestaltungsparadigmas festhielt. Es war als Lehrwerk für Anfänger am Klavier, aber auch zum "zeitvertreib [für die] in diesem studio schon habil seienden" gedacht und wurde in seiner Bedeutung noch dadurch unterstrichen, dass der Komponist 1744 (BWV 870-893) nach dem gleichen Muster noch einen zweiten Zyklus hinzufügte.
    Die beeindruckend große Spannweite des musikalischen Ausdrucks vom Feierlichen bis zum Ausgelassenen, von einfacher Diatonik bis zu komplexer Chromatik und klarer Gliederung bis zum dichten Fugengeflecht machte die Sammlung zu einem der zentralen und meistgespielten Werke des Komponisten. Kaum ein ambitionierter Laie oder arrivierter Spezialist hat auf die Beschäftigung mit den Zyklen verzichtet. Die Liste der Referenzen ist lang und so erfordert es einiges an Perfektion und Selbstbewusstsein, sich an eine Neuinterpretation des Werkes zu wagen. Der junge österreichische Pianist Till Fellner hat es dabei auf Anhieb geschafft, aus der Herausforderung eine künstlerische Visitenkarte zu machen. 1972 in Wien geboren, bei Helene Sedo-Stadler, Alfred Brendel, Meira Farkas und Oleg Maisenberg ausgebildet, hatte er bereits 1993 von sich Reden gemacht, als er als erster Österreicher in der Geschichte des Concours Clara Haskil in Vevey den ersten Preis gewann. Seitdem hat Fellner mit zahlreichen renommierten Ensembles und hervorragenden Kammermusikpartnern wie dem Alban Berg Quartett, Heinrich Schiff und Thomas Zehetmaier konzertiert. Für die Saison 1999/2000 erarbeitete er einen außergewöhnlichen, aus jeweils drei Abenden bestehenden Recital-Zyklus, bestehend aus dem erste Buch des "Wohltemperierten Klaviers" und den letzten fünf Klaviersonaten von Beethoven, den er mit großem Erfolg unter anderem in Brüssel, London, Lyon, Rom, Paris und Wien präsentierte.
    Im Anschluss daran entstand auch der Gedanke, die berühmten Präludien und Fugen für ECM New Series aufzunehmen. Im September 2002 wurden die Pläne im Wiener Jugendstiltheater zur Realität. Und bereits jetzt ist abzusehen, dass Fellner damit ein großer Wurf gelungen ist. Stellvertretend für die begeisterte Presse meinte etwa Helmut Rohm vom Bayerischen Rundfunk B4: "Fellner, der über einen wunderbar präzisen, ziselierten und zugleich seidenweichen Anschlag verfügt, verzichtet auf alle Mätzchen und Manierismen. Er spielt wie selbstverständlich - was manchem aufs erste Hören reichlich unspektakulär erscheinen mag und doch sofort aufhorchen macht. Auch was die jeweilige Balance zwischen Präludium und Fuge betrifft, rühren seine Tempi nie an die Extreme; vielmehr etablieren sie sich unmittelbar mit und nach der Auftaktgeste fast wie naturgegebenes Fließen. Dieses sehr persönliche Spiel gewinnt seine Suggestionskraft und Schönheit aus der Tatsache, dass da jemand musiziert, der dem Werk keine individuelle Note aufdrängen will. Umgekehrt: Till Fellner vertraut darauf, dass künstlerisches Profil und Persönlichkeit aus dem unerschöpflichen Licht und Reichtum dieser Musik transparent wird." So gehört Fellners "Wohltemperiertes Klavier" bereits kurz nach seiner Veröffentlichung zu den Referenzeinspielungen des Werks.

    CD

    (Album)

Till Fellner © by Ben Ealovega / ECM

Aktuelle Veröffentlichung

  • Till Fellner | Ludwig van Beethoven - Piano Concertos Nos. 4 and 5 (CD) Tonträger Audio Format: CD Album
    Andere: Till Fellner
    Orchester: Montreal Symphony Orchestra
    Dirigent: Kent Nagano
    VÖ: 05.03.2010 VÖ: 2010 Label: ECM Records | CD Bestellnr.: 0028947633150 ECM Records
    CD
    1. Allegro moderato 18:52 Universal Music
    2. Andante con moto 04:54
    3. Rondo. Vivace 10:13
    4. Allegro 20:33
    5. Adagio un poco moto 07:24
    6. Rondo. Allegro, ma non troppo 10:35

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