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Termine
Jan Lisiecki, Grieg: Piano Concerto
30.11.2017 Berlin, Philharmonie
Grieg: Piano Concerto
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weitere Highlights
17.12.2017 München, Prinzregententheater
Mozart: Piano Concerto no. 22 K. 482
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01.01.2018 Crans-Montana, Le Régent College
Chopin

13.01.2018 Düsseldorf, Tonhalle
Chopin, Schumann, Ravel, Rachmaninov
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14.01.2018 Hannover, NDR Landesfunkhaus Niedersachsen
Chopin, Schumann, Ravel, Rachmaninov
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15.01.2018 Frankfurt am Main, Alte Oper
Chopin, Schumann, Ravel, Rachmaninov
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Jan Lisiecki Biografie

"Jan Lisiecki. Remember the name." – The Financial Times

Der erst 21 Jahre alte Pianist Jan Lisiecki erntet große Anerkennung für seine außergewöhnliche künstlerische Reife, seinen unverwechselbaren Klang und seine poetische Empfindsamkeit. Die New York Times nannte ihn "einen Pianisten, der jeder Note Bedeutung verleiht". Lisieckis einfühlsame Interpretationen, seine brillante Technik und sein natürlicher Bezug zu Kunst verleihen ihm eine musikalische Stimme, die seinem Alter weit voraus ist.

Jan Lisiecki wurde als Kind polnischer Eltern 1995 in Kanada geboren. Nachdem er im Alter von fünf Jahren seinen ersten Klavierunterricht bekam, debütierte er nur vier Jahre später. Trotz dessen wies er den Titel Wunderkind stets von sich. Seine Herangehensweise an Musik ist eine erfrischende Mischung aus Hingabe, Können, Enthusiasmus und realistischer Sicht auf die Karriere eines Musikers. "Ich mag zwar das Glück gehabt haben, Talent gegeben zu bekommen, aber Disziplin und harte Arbeit gehören auch dazu," sagt Jan.

Mit einer Live-Aufnahme der beiden Chopin-Klavierkonzerte, die Jan im Alter von 13 und 14 Jahren machte und die vom Fryderyk Chopin Institut herausgebracht wurde, wurde die internationale Musikwelt auf ihn aufmerksam. Das BBC Music Magazine berichtete von der "musikalischen Reife" seines Spiels und erwähnte auch seine "gefühlvoll destillierten" Einblicke seiner Chopin Interpretationen. Das Album wurde mit dem renommierten Diapason Découverte Preis ausgezeichnet. 2011 nahm die Deutsche Grammophon den erst 15-jährigen Jan Lisiecki als einen der fantasievollsten und poetischsten Pianisten seiner Generation exklusiv unter Vertrag. Seine erste Aufnahme für die Deutsche Grammophon mit Mozarts Klavierkonzerten KV 466 und KV 467 erschien 2012. Die zweite CD folgte 2013 mit Chopins Etüden Op. 10 und 25, welche vom Gramophone Magazin gelobt wurde als "Pure Musik, gespielt so natürlich wie das Atmen". Sein drittes Album wurde im Januar 2016 veröffentlicht und beinhaltet Schumanns Werke für Klavier und Orchester. ClassicFM schrieb dazu, "Er mag jung sein, aber Jan Lisiecki spielt Schumann wie eine Legende." Im Frühjahr 2017 wird die Deutsche Grammophon Jan Lisieckis Einspielung von Chopins seltener gespielten Werken für Klavier und Orchester mit dem NDR Elbphilharmonie Orchester und Krzysztof Urbański auf den Markt bringen.

Jan sagt, sein Ziel sei es, mit seinem Spiel die Schönheit und die Brillanz des Ursprungswerkes herauszuarbeiten. Er hat bewiesen, dass er in der Lage ist ein Stück bemerkenswert nahe am Originalklang wiederzugeben. "In ein Konzert zu gehen sollte sein, als ob man ein Heiligtum betritt. Man ist dort, um einen Moment der Reflektion zu erleben und fühlt sich hinterher hoffentlich anders, erfrischt und inspiriert."

Im März 2013 sprang Lisiecki kurzfristig für Martha Argerich in Bologna ein, wo er mit dem Orchestra Mozart unter Claudio Abbado Beethovens Klavierkonzert Nr. 4 aufführte. Die gleiche Saison wurde gekrönt von seiner sensationellen Darbietung von Schumanns Klavierkonzert bei den BBC Proms in der Royal Albert Hall in London. Im folgenden Jahr spielte er drei Mozartkonzerte in einer Woche mit dem Philadelphia Orchestra, und meisterte seine Debüts als Konzertsolist mit dem Orchestra Filarmonica della Scala in Mailand, dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem NHK Symphony Orchestra in Tokio und dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin. In der gleichen Spielzeit gab Jan seine Rezitaldebüts in der Wigmore Hall, in der Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom und in San Francisco. Die Entwicklung des jungen Pianisten wurde begleitet von vielen weltführenden Orchestern, wie dem Orchestre de Paris, den New York Philharmonic und BBC Symphony an Spielorten wie der Suntory Hall, dem Kennedy Center, dem Lincoln Center, dem Barbican Center und der berühmten Royal Albert Hall. Jan pflegt enge Beziehungen zu namhaften Dirigenten wie beispielsweise Sir Antonio Pappano, Yannick Nézet-Séguin, Daniel Harding und Pinchas Zukerman.

Der bemerkenswerte junge Musiker debütierte im Main Auditorium der New Yorker Carnegie Hall im Januar 2016. In ihrer begeisterten Kritik vermerkte die New York Times, es wäre eine "ungewöhnlich gefühlvolle Darbietung" gewesen. Andere wichtige Ereignisse in seinem Saisonkalender 2015/2016 waren zum Beispiel seine Konzerte mit dem Bamberger Symphonikern in Luzern, Debüts mit dem Cleveland Orchestra und dem San Francisco Symphony Orchestra und viele Tourneen einschließlich einer Europatour mit dem Zürcher Kammerorchester, das Jan vom Flügel leitete.

Auch in der Spielzeit 2016/2017 stehen Jan zahlreiche Auftritte weltweit bevor. Zu den Höhepunkten gehören eine Tournee mit dem London Philharmonic Orchestra und Vladimir Jurowski sowie der Auftritt beim Eröffnungsfestival der neuen Elbphilharmonie in Hamburg mit Yannick Nezet-Seguin.

Viele große Radio und TV Stationen berichteten bereits ausführlich über Lisieckis Karriere und übertrugen seine Konzerte. Er war auch Gegenstand eines Dokumentarfilms der CBC News namens "The Reluctant Prodigy" ("Wunderkind wider Willen"). 2013 erhielt er den Leonard Bernstein Preis beim Schleswig-Holstein Musik Festival und wurde vom Gramophone Magazin zum Young Artist of the Year ernannt.

Jan engagiert sich in vielen karitativen Projekten und spendet seine Zeit und seine Kunst Organisationen wie der David Foster Foundation, der Polish Humanitarian Organization und der Wish upon a Star Foundation. 2012 wurde er zum UNICEF-Botschafter für Kanada ernannt, nachdem er seit 2008 als National Youth Representative fungierte.

9/2016