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10.03.2010
Anne-Sophie Mutter
Größe in der kleinen Form - Anne-Sophie Mutter spielt Brahms
Größe in der kleinen Form - Anne-Sophie Mutter spielt Brahms
10.03.2010 |
Seit rund zwei Jahrzehnten haben die Geigerin Anne-Sophie Mutter und der Pianist Lambert Orkis die „Violinsonaten“ von Johannes Brahms im Programm. Aber erst jetzt waren sie der Meinung, dass die Zeit reif wäre, die kammermusikalischen Meisterstücke auf dem aktuellen Stand der eigenen Kunst aufzunehmen. „Wir haben diese Sonaten studiert, mit ihnen gelebt, sie auf verschiedenen Kontinenten zusammen gespielt und sind mittlerweile um ein paar Lebenserfahrungen reicher geworden,“ meint Lambert Orkis zu dem gemeinsamen Projekt und ergänzt: „Dies alles fließt jetzt in unser Musizieren ein. Und der Komponist Brahms macht keine Show. Er zeigt uns das Leben, die Schönheit, die Kunst. Einfach wundervoll“. Johannes Brahms war kein Geiger. Aber er hatte mit Joseph Joachim einen ausgezeichneten Berater, der als einer der größten Virtuosen des Instruments seiner Zeit galt. Und er war Perfektionist, darauf bedacht, ein Maximum an Ausdruck und Dramatik aus einer bestimmten Kombination zu destillieren. Die „Violinsonaten“, die zwischen 1878 und 1886 entstanden, waren dabei vielleicht noch deutlicher als andere seiner Werke beeinflusst von Ereignissen und Stimmungslagen, die Johannes Brahms im Zeitraum der ...
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