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Anna Netrebko, Romantik zum Anfassen – Gewinnen Sie eine von Anna Netrebko signierte Romanza-CD

Romantik zum Anfassen – Gewinnen Sie eine von Anna Netrebko signierte "Romanza"-CD

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Anna Netrebko, Cilea: Adriana Lecouvreur
09.11.2017 Wien, Staatsoper
Cilea: "Adriana Lecouvreur"
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Anna Netrebko Biografie

Nur selten wird ein Künstler über die Grenzen der klassischen Musik hinaus berühmt und findet weithin Anerkennung, aber Anna Netrebko hat genau dies erreicht und noch weit mehr. In ihrer erst knapp 15 Jahre währenden Aufnahmetätigkeit hat sie nicht nur die Welt der Klassik mit der Schönheit ihrer Stimme, ihrer ausgezeichneten stimmlichen Kontrolle und Musikalität erobert – sie ist auch zu einem internationalen Idol geworden. Anna Netrebko ist nicht einfach eine große Diva, sondern eine außerordentlich charismatische Frau, deren Stil und Bühnenpräsenz ebenso gefeiert werden wie ihre musikalischen Fähigkeiten. Die Sängerin setzt sich leidenschaftlich für die Belange von Kindern ein und unterstützt eine Reihe wohltätiger Organisationen wie SOS-Kinderdorf International und die Russian Children's Welfare Society. Sie ist internationale Botschafterin der Uhren- und Schmuckmanufaktur Chopard.

Anna Netrebko wurde 1971 im russischen Krasnodar geboren und erhielt ihre Gesangsausbil­dung am Konservatorium von St. Petersburg. Als sie am Mariinski-Theater vorsang, wurde sie von Valery Gergiev entdeckt, der ihr künstlerischer Mentor wurde. Mit 22 Jahren gab sie ihr Bühnendebüt am Mariinski-Theater als Susanna in Le nozze di Figaro. Ein Jahr später sang sie an der San Francisco Opera erstmals in Amerika. Ihr großer Durchbruch erfolgte 2002, als sie das internationale Publikum bei ihrem triumphalen Debüt bei den Salzburger Festspielen als Donna Anna in Mozarts Don Giovanni begeisterte. Seither ist sie an nahezu allen bedeutenden Opernhäusern der Welt aufgetreten. Jede neue Rolle verkörpert sie mit vollkommener Meisterschaft und Natürlichkeit: unter anderem Mozarts Susanna (Le nozze di Figaro); Puccinis Mimì (La bohème) und Manon Lescaut; Verdis Violetta (La traviata), Gilda, Leonora, Lady Macbeth und Giovanna d’Arco; Bellinis Giulietta (I Capuleti e i Montecchi), Elvira (I puritani) und Amina (La sonnambula); Donizettis Norina (Don Pasquale), Adina (L’elisir d’amore), Lucia di Lammermoor und Anna Bolena; Massenets Manon; Gounods Juliette; Tchaikowskys Tatjana (Eugen Onegin) und Jolanthe; Wagners Elsa (Lohengrin); und unlängst Cileas Adriana Lecouvreur.

Ihr Debüt an der Metropolitan Opera in New York gab sie ebenfalls 2002, und seitdem kehrte sie in jeder Spielzeit dorthin zurück. Dabei war sie die einzige Sopranistin, die in drei aufeinander folgenden Jahren die Met-Saison eröffnete (2011–13), und ihre New Yorker Aufführungen wurden im Rahmen der "Live in HD"-Übertragungen der Met von Zuschauern in der ganzen Welt gesehen. Anna Netrebko steht auch in jeder Spielzeit auf der Bühne der Wiener Staatsoper – sie lebt seit vielen Jahren in Wien und erhielt 2006 die österreichische Staatsbürgerschaft. Nach ihrem Debüt an der Mailänder Scala 2011 als Donna Anna erhielt sie dort im Jahr darauf für ihre denkwürdige Mimì gleichermaßen den Beifall der Kritik und des Publikums. Ihr Rollendebüt als Verdis Lady Macbeth gab sie 2014 an der Bayerischen Staatsoper, und als seine Giovanna d'Arco eröffnete sie die Saison 2015/16 der Mailänder Scala: Es war seit mehr als 150 Jahren die erste Aufführung des Werks an diesem Haus, und Netrebko sang die Titelrolle erstmals in einer szenischen Aufführung.

Das Jahr 2016 begann sie an der Pariser Opéra mit der Rolle der Leonora in Verdis Il trovatore. Es folgte ihr mit Spannung erwartetes Rollendebüt als Elsa in Lohengrin mit Piotr Beczala in der Titelrolle unter der Leitung von Christian Thielemann an der Dresdner Semperoper. Netrebkos erste Wagner-Partie wurde weithin gerühmt. So schrieb Die Zeit beispielsweise: "... Fülle und Wärme entfalten sich im runden Klang einer perfekt fokussierten, jeden Exzess vermeidenden Stimmgebung". Deutsche Grammophon veröffentlichte Lohengrin international im Juli 2017 als erste Ultra HD 4K Opernaufnahme des Labels (auch erhältlich als DVD/Blu-ray und eVideo).

Ein weiteres Opern-Glanzlicht des Jahres 2016 wurde ebenfalls live von DG aufgenommen: Anna Netrebkos Verkörperung der Manon Lescaut in einer der drei konzertanten Aufführungen von Puccinis Oper bei den Salzburger Festspielen. Partner war ihr Ehemann, der Tenor Yusif Eyvazov. Manon Lescaut – Live from Salzburg erschien im Dezember 2016, zeitgleich mit Netrebkos Auftritten in dieser Rolle an der Met.

Deutsche Grammophon begleitet die Sängerin seit Beginn ihrer bemerkenswerten Aufnahme­karriere. Zu den frühen Höhepunkten in Netrebkos umfangreicher Diskografie gehören überaus erfolgreiche Solo-Alben – Sempre libera, Russian Album, Souvenirs, In the Still of Night und Anna Netrebko: Live at the Metropolitan Opera – sowie Gesamtaufnahmen der Opern La traviata, Le nozze di Figaro, La bohème und I Capuleti e i Montecchi, um nur einige zu nennen. Unter den herausragenden Videoaufnahmen der Sängerin auf DVD bzw. Blu-ray sind La traviata, Le nozze di Figaro, I puritani, Manon, Lucia di Lammermoor, Don Pasquale und Anna Bolena; hinzu kommt eine DVD mit Musikvideos unter dem Titel Anna Netrebko: The Woman, The Voice. Ihre CD Duets mit dem Tenor Rolando Villazón hatte den besten europäischen Start, den ein klassisches Album je erreichte, und kletterte in mehreren Ländern an die Spitze der Pop-Charts.

Seit sie 2013 nach mehr als fünf Jahren ihr erstes im Studio aufgenommenes Solo-Album herausbrachte – Verdi, eine einzigartige Anthologie von Arien unter Leitung des Verdi-Spezialisten Gianandrea Noseda –, hat sie in Aufnahmen von Eugen Onegin, Giovanna d'Arco und Il trovatore mitgewirkt. Im November 2014 erschien eine eindrucksvolle Aufnahme von Strauss’ Vier letzte Lieder (gekoppelt mit Ein Heldenleben) mit der Staatskapelle Berlin unter Leitung von Daniel Barenboim, und im Januar 2015 folgte eine Live-Aufnahme von Tschaikowskys Jolanthe, in der Netrebko die Titelheldin verkörpert. Macbeth, aufgeführt an der Met unter Leitung von Fabio Luisi, und Don Giovanni, an der Scala mit Bryn Terfel und Daniel Barenboim, kamen im Oktober beziehungsweise November 2015 auf DVD und Blu-ray heraus. Das Album Verismo (September 2016) wurde mit dem Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia und Sir Antonio Pappano aufgenommen und zeigt in Netrebkos Porträts von Puccinis Manon, Butterfly und Tosca, Cileas Adriana Lecouvreur oder Giordanos Maddalena (Andrea Chénier), wie erfolgreich die Sängerin ihr stimmliches und künstlerisches Spektrum erweitert hat – zudem trug es ihr eine Grammy-Nominierung in der Kategorie "Bestes klassisches Gesangssolo" ein.

Diese Vielseitigkeit wird auch in ihrem jüngsten DG Album, Romanza, deutlich, in dem sie zum ersten Mal den Bereich des traditionellen Kernrepertoires verlässt. Die 18 Liebeslieder des Albums wurden vom Produzenten Igor Krutoy eigens für Anna Netrebko und ihren Ehemann Yusif Eyvazov geschrieben. Die Sammlung maßgeschneiderter romantischer Balladen (begleitet von einer Bonus-CD mit beliebten klassischen Arien aus dem DG-Katalog der Sopranistin) spiegelt die einzigartige persönliche und künstlerische Beziehung dieser beiden Gesangsstars wider. Die Veröffentlichung ist für September 2017 geplant.

Das Paar hat gerade Rollendebüts als Adriana bzw. Maurizio in der Neuinszenierung von Cileas Adriana Lecouvreur am Mariinski-Theater gegeben und wird in den nächsten Monaten in Berlin, Melbourne und Sydney gemeinsam mit Opernarien und -duetten zu hören sein. Netrebko gibt bei den Salzburger Festspielen in diesem Sommer unter Leitung von Riccardo Muti ihr Rollendebüt als Aida. Es folgen Auftritte an der Wiener Staatsoper als Leonora und Adriana. Weitere Höhepunkte der Saison 2017/18 sind unter anderem Andrea Chénier an der Mailänder Scala, La traviata an der Pariser Opéra, Macbeth am Covent Garden mit Sir Antonio Pappano und Tosca an der Met.

Anna Netrebko erhielt im Laufe ihrer Karriere zahlreiche Preise und Auszeichnungen: 2005 den russischen Staatspreis, die höchste Auszeichnung des Landes im Bereich der Literatur und der schönen Künste; 2008 wurde sie zur "Künstlerin des russischen Volkes" ernannt, und 2014 hatte sie die Ehre, live die olympische Hymne bei der weltweit im Fernsehen übertragenen Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele in Sotschi zu singen. Sie erhielt drei Grammy-Nominierungen für ihre CDs Violetta, Russian Album und Verismo; Musical America wählte die Sängerin zur "Musikerin des Jahres 2008"; weitere Auszeichnungen sind ein Bambi, die Titel "Sängerin des Jahres" und "Künstlerin des Jahres" bei den Classical BRIT Awards und elf ECHO Klassik-Preise, darunter 2014 und 2016 als "Sängerin des Jahres". Im Februar dieses Jahres wurde ihr an der Wiener Staatsoper feierlich der hoch geachtete Titel einer "Kammersängerin" verliehen, und im Mai wurde sie bei den International Opera Awards zur »Sängerin des Jahres« gekürt, am selben Tag, an dem sie Star der Gala zum 50-jährigen Jubiläum des Einzugs der Met ins Lincoln Center war.

7/2017