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Anne-Sophie Mutter spielt John Williams — Mitreißendes Projekt zweier Weltstars

Anne-Sophie Mutter
© Kristian Schuller
28.08.2019
Es ist eine ganz besondere Kunst, verfilmte Geschichten musikalisch zu untermalen und interpretieren. Der legendäre Komponist John Williams beherrscht diese Fähigkeit wie kaum ein anderer und vermag es dabei gleichzeitig, völlig eigenständige und tief bewegende Werke zu schaffen. “Das ist das Wunderbare an Johns Musik – sie steht für sich, auch ohne Film”, sagt Anne-Sophie Mutter. Dies beweist meisterhaft auch das neue Album “Across the Stars”, das am 30. August bei Deutsche Grammophon veröffentlicht wird und für das die Geigerin verschiedene speziell für sie komponierte Arrangements von John Williams legendären Filmthemen eingespielt hat. Es ist das musikalische Gipfeltreffen zweier Weltstars und markiert den Beginn einer spannenden neuen Dimension in Anne-Sophie Mutters Karriere.

Von “Harry Potter” bis “Star Wars” – legendäre Filmmusiken neu arrangiert

Das Werk von John Williams ist ungemein vielseitig und reicht von seinen Kompositionen für “Schindlers Liste” über unbekanntere Werke wie die Filmmusik zu “Zapfenstreich und Drakula”bis hin zu jüngeren Arbeiten wie"Die Geisha" oder "Die Abenteuer von Tim und Struppi". Auf dem Album „Across the Stars“ spiegelt sich diese ganze Bandbreite eindrucksvoll wieder und sind zudem verschiedene Themen wie “Rey’s Theme”, “Luke und Leila” und "Yoda’s Theme" aus "Krieg der Sterne" sowie "Hedwigs Theme" aus "Harry Potter" zu erleben. Allen Stücken gemein ist Williams unmittelbar packende und hoch emotionale Tonsprache, die mit sanglicher Melodik und einem virtuos ausgestaltetem Orchesterpart in den Bann zieht. Für das Projekt „Across the Stars“ hat der Komponist seine ausdrucksstarken Werke in intensivem Austausch mit Anne-Sophie Mutter für Solovioline und Orchester neu arrangiert. Die Aufnahmen entstanden schließlich im berühmten Sony Pictures Scoring Stage in Hollywood, in dem Anne-Sophie Mutter die Arrangements zusammen mit dem Recording Arts Orchestra of Los Angeles unter der Leitung von John Williams fünf Tage lang eingespielt hat.

Klangvolle Symbiose zweier Ausnahmekünstler

Für John Williams ist Anne-Sophie Mutter "die größte Geigerin, die Deutschland in den letzten 100 Jahren hervorgebracht hat" — für Mutter wiederum war es “eine ungeheure Ehre”, mit dem fünffachen Oscar-Preisträger und 24-fachen Grammy-Preisträger zusammenzuarbeiten und die eigens für sie komponierten Arrangements seiner Werke einzuspielen. “Es gibt nur einen John Williams. Was er schreibt, ist unvergleichlich”, sagt Anne-Sophie Mutter. Rastlosigkeit und Leidenschaft – das seien zwei Eigenschaften, die Williams ausmachten und die sie bei sich selbst ganz ähnlich erlebt, so Mutter. Das Album “Across the Stars” spiegelt diese Wesensverwandtschaft der beiden Künstler eindrucksvoll wider und fasziniert durch die farbenreiche Dichte der anspruchsvollen Werke und die intensive und feinsinnige Interpretation Anne-Sophie Mutters gleichermaßen. Dabei begeistert Mutter als lyrische Geschichtenerzählerin, die die einzigartigen Melodien der verschiedenen Filmthemen auf der Geige mit warmem Ton und großem Farbenreichtum zum Leben erweckt und den Kultstücken von Williams einen ganz neuen Glanz verleiht. Rund zwei Wochen nach der Veröffentlichung des Albums wird Anne-Sophie Mutter das neu geschaffene Repertoire von “Across the Stars” beim ersten Open-Air-Konzert überhaupt im Laufe ihrer Karriere am 14. September auf dem Münchner Königsplatz zur Aufführung bringen. Begleitet wird sie bei diesem besonderen Konzert vom Royal Philharmonic Orchestra unter Leitung von David Newman. 
Zu Gast im Deutsche Grammophon Podcast “Lass uns über Klassik reden” spricht Anne-Sophie Mutter mit Holger Wemhoff über das Projekt und vieles mehr.

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