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Thomas Quasthoff - Biografie - KlassikAkzente

Thomas Quasthoff © by Harald Hoffmann / DG

12.07.2010
Thomas Quasthoff
Biografie Thomas Quasthoff

Thomas Quasthoff wurde 1959 in Hildesheim geboren und begann 1972 sein Musikstudium in Hannover. Von der Presse als »einer der großen Sänger unserer Zeit und sicherlich einer der herausragendsten aller Zeiten« (Los Angeles Times) gefeiert, legte Quasthoff mit seinem ersten Auftritt beim Bach-Festival in Oregon 1995 den Grundstein für seine überaus erfolgreiche Karriere in den USA. Darüber hinaus arbeitet Quasthoff seit vielen Jahren mit den renommiertesten Orchestern und Dirigenten weltweit an den großen Häusern und bei angesehenen Festivals. Seine Aufnahmen als Exklusivkünstler bei Deutsche Grammophon haben eine Vielzahl von internationalen Preisen und Auszeichnungen gewonnen, wie z.B. drei Grammys®, den Echo-Preis, BBC Music Magazine Award, Amadeus Music Award und Orphée d’or. Von 1996 bis 2004 hatte Quasthoff eine Professur an der Musikhochschule Dortmund, seit 2004 ist er Professor an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« in Berlin. 2004 wurde ihm der Ehrenring der Stadt Hil-desheim verliehen, im Oktober 2005 erhielt er das deutsche Bundesverdienstkreuz, 2006 in der Dresdner Frauenkirche den Europäischen Kulturpreis für Musik und 2009 wurde ihm der Herbert-von-Karajan-Musikpreis zuerkannt mit der Begründung, Quasthoff gelte zu Recht als Ausnahmeerscheinung unter den Sängern und habe »mit nahezu jedem seiner Auftritte die Herzen seiner Zuhörer im Sturm erobert«.

1998    Zu den Auftritten während der Saison 1998/99 gehören sein New Yorker Recital-Debüt, Mahlers Des Knaben Wunderhorn mit den New Yorker Philharmonikern, Mahlers Das Lied von der Erde mit dem Boston Symphony Orchestra, Brahms’ Ein deutsches Requiem mit dem Chicago Symphony Orchestra, Mozart-Arien mit den Berliner Philharmonikern und Berlioz’ La Damnation de Faust mit dem Concertgebouworkest

1999    Unterzeichnet Exklusivvertrag bei der Deutschen Grammophon. Erste Veröffentlichung: Mahlers Des Knaben Wunderhorn; Recital-Debüts in der New Yorker Carnegie Hall mit Schuberts Winterreise und bei den Festivals von Ravinia und Tanglewood sowie beim Mostly Mozart Festival; Brittens War Requiem in der Carnegie Hall, Beethovens Neunte Symphonie unter Sir Simon Rattle mit den Wiener Philharmonikern und dem City of Birmingham Symphony Orchestra sowie Brahms’ Requiem mit dem London Philharmonic Orchestra

2000    Veröffentlichungen: Lieder von Brahms und Liszt sowie Beethovens Neunte Symphonie (mit Abbado und den Berliner Philharmonikern)

2001    Aufführung und Einspielung von deutschen Opernarien der Romantik mit dem Orchester der Deutschen Oper Berlin unter Christian Thielemann; Schönbergs Gurrelieder unter Rattle in Berlin und Mahlers Des Knaben Wunderhorn unter Abbado in der Carnegie Hall. Veröffentlichung: Schuberts Schwanengesang und Brahms’ Vier ernste Gesänge

2002    Schumanns Szenen aus Goethes Faust und Bachs Johannes-Passion mit den Berliner Philharmonikern; Liederzyklen von Mahler in London; Bach-Kantaten in den USA und Salzburg; Mahlers Des Knaben Wunderhorn in der Hollywood Bowl

2003    
Gefeierter erster Opernauftritt in Beethovens Fidelio (Don Fernando) mit den Berliner Philharmonikern unter Rattle in Berlin und Salzburg; Mahlers Lieder eines fahrenden Gesellen mit den Wiener Philharmonikern unter Boulez; Veröffentlichung: Schubert-Lieder in der Orchestrierung berühmter Komponisten

2004    Debüt an der Wiener Staatsoper (als Amfortas in Wagners Parsifal) und erstes Lieder-Recital bei den Salzburger Festspielen; Martins Jedermann-Monologe mit Abbado und den Berliner Philharmonikern; Mozart-Arien mit den New Yorker Philharmonikern und Muti; Haydns Die Schöpfung unter Maazel; Mahler beim Festival in Verbier; Europatournee mit Schuberts Winterreise. Veröffentlichungen: Widmung und Bach-Kantaten

2005    Parsifal in Wien mit Rattle; Bachs h-moll-Messe an der Züricher Oper und Mendelssohns Elias mit den Wiener Philharmonikern; Schostakowitschs Symphonie Nr. 14 mit Rattle; Bach-Kantaten auf Deutschland- und Österreich-Tournee. Veröffentlichungen: Mahler-Zyklen mit den Wiener Philharmonikern unter Boulez und Schuberts Die schöne Müllerin (mit Zeyen). DVD: Schuberts Winterreise (mit Barenboim)

2006    Bachs Johannes-Passion und Brahms’ Requiem mit Rattle, Orchesterlieder von Pfitzner mit Thielemann sowie Mahlers Kindertotenlieder mit Barenboim. Recitals in der Carnegie Hall, beim Lucerne Festival und bei der Schubertiade; Beethovens Neunte Symphonie beim Festival in Verbier; Quasthoff erhält den Kulturpreis von »Il Canto del Mondo« und einen Grammy als »Sänger des Jahres«. Veröffentlichungen: Betrachte, meine Seel – geistliche Arien von Bach, Händel, Haydn und Mendelssohn; Das Mozart-Album – Arien und Duette mit Gesangsstars der Deutschen Grammophon

2007    Haydns Die Schöpfung, Mozarts Requiem, Liederzyklen von Mahler, Bach-Kantaten und Händel-Arien mit führenden europäischen Orchestern und Dirigenten. Recitals mit Wolfs Italienischem Liederbuch sowie Liederzyklen von Schumann, Schubert, Mahler und Brahms. Gefeierte Jazzkonzerte in der Carnegie Hall und in Europa; sein Jazz-Album Watch What Happens wird ein Bestseller und die Aufnahme von Bach-Kantaten mit Dorothea Röschmann und den Berliner Barock Solisten findet viel Beifall der Kritik

2008    Die Schöpfung in Salzburg und Stockholm; Schubert mit Levine in den USA und mit dem Concertgebouworkest und Jansons in Amsterdam, Wien und Luzern; Elias in Deutschland und Wien; Verdis Requiem mit den Wiener Philharmonikern und Muti; Mahler mit der Staatskapelle Berlin und Barenboim; Sylvester-Galakonzert in der Berliner Philharmonie. Recitals mit Dorothea Röschmann und Ian Bostridge im Barbican Centre und in der Carnegie Hall; Schuberts Die schöne Müllerin und Schumanns Dichterliebe in Berlin. Auftritte bei der Schubertiade und den Salzburger Festspielen. Jazzkonzerte mit Bobby McFerrin in Wien, mit Till Brönner in Berlin und mit ¬Maria João & Band beim Attersee-Festival. Seine Aufnahme von Haydn-Arien mit dem Freiburger Barockorchester erscheint im Herbst und wird im Dezember durch eine Deutschland-Tournee unterstützt

2009    Die Schöpfung in London, Eisenstadt (Haydn-Festival) und Hamburg, Haydn-Arien in New York, Die Jahreszeiten in Berlin, Zürich, Luzern und Salzburg; Dvořáks Requiem in Amsterdam und Wien; Arien von Bach und Händel mit den Berliner Barock Solisten in Wien, London und Paris; Bachs Matthäus-Passion mit dem Gewandhausorchester in Leipzig und London; Berlioz’ La Damnation de Faust mit Rattle in Philadelphia und in der Carnegie Hall sowie mit Gergiev im Barbican Centre; Liederzyklen von Mahler in der Carnegie Hall; Elias in Berlin und Hamburg; Elgars The Dream of Gerontius mit Rattle in Wien. Auftritte bei den Festspielen in Salzburg, Luzern und Verbier sowei bei der Schubertiade. Quasthoff ist künstlerischer Leiter des erstmals veranstalteten Liedwettbewerbs »Das Lied – International Song Competition« in Berlin

2010    
Mahlers Kindertotenlieder in Dresden und Spanien mit der Staatskapelle (Mehta); Matthäus-Passion mit dem City of Birmingham Symphony Orchestra und den Berliner Philharmonikern (Rattle) u. a. beim Salzburger Osterfestival; Elias mit dem Mahler Chamber Orchestra unter Harding in Luzern, Bremen und Stockholm. Mozart Arien mit der Camerata Salzburg in Salzburg und Paris. Recitals mit Hélène Grimaud in Luzern, mit Barenboim in Berlin, und bei der Schubertiade, in Lissabon, London, Boston und New York. Jazzkonzerte in Österreich, Deutschland und Luxemburg in Verbindung mit der Veröffentlichung seines neuen Albums Tell It Like It Is (von Jay Newland produziert).

Top Album

Top DVD

  • Karita Mattila, BEETHOVEN: Symphony no.9 op.125, 0028946954393

    BEETHOVEN: Symphony no.9 op.125
    Karita Mattila, Violeta Urmana, Thomas Moser, Thomas Quasthoff, Berliner Philharmoniker, Claudio Abbado, Tönu Kaljuste, Eric-Ericson-Kammerchor, Swedischer Rundfunkchor

    Erscheinungsdatum: 03.08.2004 Label: Deutsche Grammophon Format: DVD Audio (5) Bestellnr.: 0028946954393

    Bravado Shop, More Than Music by Deutschrock Merchandise GmbH

Thomas Quasthoff - Albumdokumentation "Tell It Like It Is"

Albumdokumentation Play

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