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Rufus Wainwright, Rufus Wainwright
11.04.2019 Zürich, Volkshaus
Rufus Wainwright
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Album Tracklisting
Rufus Wainwright, Yellow Lounge Vol. 4, 00028944291537
Yellow Lounge Compiled by Rufus Wainwright
Rufus Wainwright, Fauré Quartett
Format:
CD
Label:
Deutsche Grammophon (DG)
VÖ:
25.05.2007
Bestellnr.:
00028944291537
Produktinformation:

Wer könnte das Konzept der Yellow Lounge besser repräsentieren, als der Popkünstler, Komponist und Neo-Dandy Rufus Wainwright? Seit 2001 richtet sich Yellow Lounge, das Sublabel der altehrwürdigen Deutschen Grammofon, an Leute, die Klassik nur als Filmmusik kennen, Richard Strauss eher über "2001: Odyssee Im Weltraum" und Arvo Pärt nur aus "Little Buddha". Wainwright, Spross des Wainwright-Garrigle-Clans (blaublütige kanadische Folkpop-Aristokratie also) hat einmal im Interview gesagt, dass die Klassik ihn fand und nicht er die Klassik. Seinem Vater, Loudon Wainwright III, sagte Oper gar nichts. Seine Mutter, Kate Garrigle, regte sich früher darüber auf, dass ihr Sohn "immer mehr in dieses eskapistische, für sie düstere Medium hinein geriet", wie Wainwright 2005 der New York Times erzählte. Ihm "rettete die Oper dagegen mehrmals das Leben". Im Internat (nein, Internat, nicht Internet) tanzte der junge Wainwright nackt in seinem Zimmer zu Strauss´ "Salome" auf brüllender Lautstärke, während seine Schulkameraden Skatkarten im Gemeinschaftsraum droschen. In seiner schlimmsten Drogenzeit schaute sich der Sänger und Pianist einmal (völlig zu geknallt) Strauss´ Elektra in der New Yorker Metropolitan Oper an: "Wahnsinn!". Nach erfolgreicher Drogentherapie ging er noch mal - und das Stück war immer noch genau so wahnsinnig. "Das bewies mir, dass - wenn Musik wirklich potent ist - es nicht mehr darauf ankommt, in welchem Zustand man sie hört." Kürzlich kommissionierte Peter Gelb, der Chef der Met, eine Oper von Wainwright. Die offensichtlichen Höhepunkte auf dessen Yellow-Lounge-Compilation: Verdis "Rex tremendae", das fatalistische "Tre sbirri, una carozza" aus Puccinis Tosca oder der tragische Schluss von Strauss´ Salome - werden Klassik-Insider alle bereits kennen. Die sollten sich vielleicht lieber Wainwrights eigene "Want 1 + 2"-Alben kaufen. Club-Sensibilitäten moderner Hörer befriedigt die CD dagegen auf hohem Niveau. "Die Übergänge zwischen den Stücken sind {vom Yellow-Lounge-Club-DJ Harald Reiter} an einigen Stellen so genial gesetzt, dass man ungläubig zurückspulen möchte", schreibt Benedikt Köhler in der SPEX. "Zum Beispiel wenn Schnittkes 1968er Avantgarde-Sound als direkte Fortführung von "Siegfrieds Rheinfahrt" (Wagners Götterdämmerung) erscheint." In diesem Sinne bietet Wainwright angenehmes Klassik-Edutainment, durchweht von einem Hauch von DJ-Kultur.

Sie benötigen den Flashplayer
1.
02:27
Fauré Quartett
Peter Tschaikowsky, Tchaikovsky and Shilovsky after Pushkin, Konstantin Shilovsky
Eugene Onegin op. 24
DRITTER AKT
2.
04:48
Staatskapelle Dresden, James Levine
Ludwig van Beethoven
Symphony No.6 In F Opus 68 "Pastorale"
3.
05:08
Los Angeles Philharmonic Orchestra, Carlo Maria Giulini
Hector Berlioz, Théophile Gautier
Les nuits d'été op. 7
4.
05:15
Anne Sofie von Otter, Die Berliner Philharmoniker, James Levine, Cord Garben, Torleif Thedéen, RIAS Kammerchor, Chor der Königlichen Oper Stockholm
Franz Schubert, Wilhelm Müller
Winterreise D 911
5.
03:27
Christa Ludwig, James Levine
Giuseppe Verdi, Traditional
Messa da Requiem
6.
03:59
Sharon Sweet, Florence Quivar, Vinson Cole, Simon Estes, Ernst Senff Chor, Die Berliner Philharmoniker, Carlo Maria Giulini, Ernst Senff
Joseph Haydn
String Quartet in E flat, HIII No.31, Op.20 No.1
7.
04:59
Hagen Quartett
Johann Sebastian Bach
Die Brandenburgischen Konzerte
Nr. 1 F-dur BWV 1046
8.
03:59
Musica Antiqua Köln, Reinhard Goebel
Jean-Philippe Rameau, Louis Fuzelier
Les indes galantes
Act 9
9.
02:11
Les Musiciens du Louvre, Marc Minkowski
Giacomo Puccini, Giuseppe Giacosa, Luigi Illica
Tosca
Act 1
10.
05:11
Anthony Laciura, Samuel Ramey, Chorus of the Royal Opera House, Covent Garden, Philharmonia Orchestra, Giuseppe Sinopoli
Edward Elgar
Variations on an Original Theme, Op.36 "Enigma"
11.
01:32
Philharmonia Orchestra, Giuseppe Sinopoli, Philharmonia Orchestra London
12.
01:58
Philharmonia Orchestra, Giuseppe Sinopoli, Mischa Maisky
13.
00:57
Philharmonia Orchestra, Giuseppe Sinopoli, Philharmonia Orchestra London
Maurice Ravel
Konzert für Klavier und Orchester D-dur (für die linke Hand)
14.
04:55
Monique Haas, Orchestre National De France, Paul Paray
Richard Wagner
Götterdämmerung
Prologue
15.
04:47
Staatskapelle Dresden, Peter Schneider
Alfred Schnittke
16.
03:22
Yuri Smirnov, Gidon Kremer, Chamber Orchestra Of Europe
Richard Strauss, Hedwig Lachmann
Salome op. 54
Scene 4
17.
04:29
Birgit Nilsson, Gerhard Stolze, Wiener Philharmoniker, Sir Georg Solti, Liselotte Maikl, Josephine Veasey, Grace Hoffman, Nigel Douglas, Waldemar Kmentt, Paul Kuen, Kurt Equiluz, Theodor Kirschbichler, Eberhard Wächter, Heinz Holecek, Max Proebstl, Tom Krause, Zenon Kosnowski, Stefan Schwer, Paul Gestner
Dmitri Shostakovich
Sinfonie Nr. 5 D-dur op. 47
18.
07:53
Concertgebouw Orchestra of Amsterdam, Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam, Bernard Haitink
19.
04:43
Fauré Quartett
76:00
Gesamtspielzeit