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24.01.2019

Polnische Melancholie trifft auf französische Eleganz - Das gemeinsame Album von Rafał Blechacz und Bomsori Kim

Rafał Blechacz und Bomsori Kim haben für ihr erstes gemeinsames Album Werke von Fauré, Debussy, Szymanowski und Chopin eingespielt. Am 25. Januar wird das Album bei Deutsche Grammophon veröffentlicht.

Rafal Blechacz, Polnische Melancholie trifft auf französische Eleganz - Das gemeinsame Album von Rafał Blechacz und Bomsori Kim © Harald Hoffmann Rafal Blechacz, Bomsori Kim

Ob eine kammermusikalische Partnerschaft gelingt, ist im schönsten Falle hörbar. Bei dem Pianisten Rafał Blechacz und der Violinistin Bomsori Kim, die sich vor zwei Jahren als Duo zusammengetan haben, ist dies definitiv der Fall. Am 25. Januar erscheint bei Deutsche Grammophon nun das Debütalbum der beiden Ausnahmemusiker, das von der inspirierenden und beglückenden Zusammenarbeit von Rafał Blechacz und Bomsori Kim zeugt.

Rafał Blechacz und Bomsori Kim – faszinierende Interpreten und ebenbürtige Partner

Im Zentrum dieses besonderen Albums stehen zwei außergewöhnliche Musikerpersönlichkeiten, die an ihrem Instrument jeweils Spitzenleistungen vollbringen. Da ist zum einen die koreanische Geigerin Bomsori Kim, die in ihren Interpretationen mit lyrischer Ausdruckstiefe und warmem Ton beeindruckt. Zum anderen ist da der polnische Pianist Rafał Blechacz, der mit seinem fokussierten und ebenso unaufdringlichen wie farbenreichen Spiel begeistert. 2005 wurde er beim Internationalen Chopin-Wettbewerb in Warschau mit dem 1. Preis ausgezeichnet; seither zählt er zu den führenden Pianisten seiner Generation. Die inspirierende Verbindung zwischen den beiden Interpreten begann im Jahr 2016, als Rafał Blechacz den Internationalen Henryk-Wieniawski-Violinwettbewerb in seiner Heimat verfolgte, an dem auch Bomsori Kim teilnahm. Bomsori Kim erreichte den 2. Platz und erhielt kurz darauf eine E-Mail von Rafał Blechacz, der zu diesem Zeitpunkt auf der Suche nach einem Kammermusik-Partner war und in ihr die perfekte Partnerin hierfür sah. Seither ist eine intensive Zusammenarbeit entstanden, die nun erstmals auch als Aufnahme dokumentiert ist.

Von Paris bis Warschau: Werke aus Frankreich und Polen

Für das Album haben Bomsori Kim und Rafał Blechacz Werke von französischen und polnischen Komponisten ausgewählt, die farbenreich und virtuos in den Bann ziehen. Dabei begeben sie sich gleichermaßen auf eine musikalische Reise und bringen die Traditionen beider Länder zusammen. Am Anfang des Albums steht mit der 1. Violinsonate in A-Dur von Gabriel Fauré eines der Lieblingswerke von Bomsori Kim. So sagt die Geigerin: "Es war immer mein Traum, sie zusammen mit einem herausragenden Pianisten wie Rafał zu spielen, da die Sonate technisch wie musikalisch ein wirklich schwieriges Stück ist." Außerdem ist die kontrastreiche Sonate in g-Moll von Claude Debussy zu hören, die dieser kurz vor seinem Tod komponierte und in der sich neben Anklängen an die Tonsprache eines Johannes Brahms auch Elemente spanischer und ungarischer Musik finden. Emotional spannungsreich ist auch die einzige Violinsonate von Karol Szymanowski in d-Moll. "In diesem Stück stecken so viele Emotionen und eine Fülle von Charakteren", sagt Rafał Blechacz über dieses spätromantische Werk, das mit einer mitreißenden Tarantella als Finale ausklingt. Als betörende Zugabe steht am Ende des Albums schließlich eine gelungene Transkription des cis-Moll-Nocturne von Frédéric Chopin für Geige und Klavier durch den Geiger Nathan Milstein.

Beeindruckendes Debüt als Duo

Rafał Blechacz und Bomsori Kim zeigen sich auf ihrem ersten gemeinsamen Album als einfühlsame Interpreten und ebenbürtige musikalische Partner. In jedem Moment fein aufeinander abgestimmt, erwecken sie die verschiedenen Werke des Albums farbenreich und sinnlich zum Leben und treten dabei in einen packenden Dialog. So markiert dieses Album den brillanten Start einer vielversprechenden musikalischen Zusammenarbeit.