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10.03.2010
Emerson String Quartet

Die Yellow Lounge im WMF mit zwei außergewöhnlichen Live-Auftritten

Emerson String Quartet, Die Yellow Lounge im WMF mit zwei außergewöhnlichen Live-Auftritten © Mitch Jenkins / DG Emerson String Quartet

Nach wie vor elektrisiert die Yellow Lounge das Berliner Musik- und Partypublikum, abzulesen an der imposanten Schlange, die sich am vergangenen Montagabend vor dem Berliner Topclub WMF gebildet hatte.

Das Anstehen lohnte sich: Drinnen einmal angekommen erwartete das Publikum ein absolut außergewöhnlicher Abend, der Literatur und klassische Musik verknüpfte: Zuerst präsentierten sich Mitglieder des jungen Berliner Horenstein Ensembles mit einer intelligent gemachten und stimmungsvollen Synthese von Kammermusik aus der Feder André Caplets mit E.A. Poes Gedicht Die Maske des roten Todes.

Im zweiten Liveact kam das Publikum dann in den Genuss von vier echten Stars. Falls man Kammermusiker überhaupt noch so bezeichnen kann gilt das ohne Einschränkung für das weltweit gefragte Emerson String Quartet, das direkt von seinem Auftritt in der Berliner Philharmonie zur Yellow Lounge kam. Violinist Eugene Drucker verlas eine Passage aus seinem ersten Roman, ehe das Quartett das Clubpublikum mit Musik von Dvorák und Janácek sowie einer tiefgründigen Kammermusikversion des Adagios von Samuel Barber begeisterte. Allenthalben gab es stürmischen Applaus.