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21.10.2009
111 Jahre Deutsche Grammophon

Die Essenz

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Wo gibt es denn so etwas: Claudio Abbado und Enrico Caruso, das Amadeus Quartett und Andrés Segovia, Gustavo Dudamel und Anna Netrebko in einer Box? Die Antwort ist einfach: bei der Deutschen Grammophon. Denn die große Plattenfirma gönnt sich anlässlich des 111.Jahres ihres Bestehens nicht nur die große Edition „The Collector's Edition“ mit legendären 55-Original-Alben aus den vergangenen Jahrzehnten, sondern auch eine einmalige Zusammenstellung auf 6CDs, die unter dem Titel „111 Years Of Deutsche Grammophon – 111 Classic Tracks“ nicht nur einmal quer durch das Repertoire der Firmengeschichte, sondern auch durch das der Musikhistorie an sich streift. Das ist eine einmalige und in der Auflage limitierte Gelegenheit, sich einen faszinierenden Überblick über die Entwicklung der klassischen Musik zu verschaffen, mit den besten Künstlern ihres Fachs von A bis Z.

Man nehme nur die Eingangssequenz der ersten CD der Box: Zunächst Claudio Abbado mit einer schmissigen Version des „Ungarischen Tanzes Nr.5“ von Johannes Brahms, die er 1982 mit den Wiener Philharmonikern eingespielt hat, eine perfekte Eröffnung für eine musikalische Stunde, die dann von dem Pianisten Pierre-Laurent Aimard mit dem „Contrapunctus IX“ aus der Bach'schen „Kunst der Fuge“ in eine ernstere Sphäre geführt wird. Das Amadeus Quartett vertieft diesen konzentrierten Einstieg mit dem „Allegro molto vivace“ aus Beethovens Streichquartett op.131, bevor Geza Andas unnachahmlich natürlicher Anschlag das Andante aus Mozarts „Klavierkonzert C-Dur Nr.21“ in Erinnerung ruft. Voller Pathos führt Martha Argerich auf der Höhe ihres Ruhms den Hörer weiter in die romantischen Klangwelt von Chopin, die wiederum in Maurice Ravels „Pavane“ mit dem Orchestre de Paris unter der Leitung von Daniel Barenboim mündet. Ein kleines Intermezzo aus Mozarts „Le Nozze di Figaro“ mit Cecilia Bartoli leitet über zu einem Chopin-Prelude, meisterhaft interpretiert vom polnischen Klavier-Star Rafał Blechacz, das wiederum von Bach über Fauré zu Debussy, Bizet und Bernstein führt und schließlich die erste CD via Richard Strauss, Stravinsky, De Falla, Meyerbeer und Vivaldi mit José Carreras und einer Arie aus Giacomo Puccinis „Tosca“ enden lässt.

An diesem Beispiel wird klar, worin die besondere Stärke der Zusammenstallung „111 Classic Tracks“ liegt. Es ist nicht nur die Auswahl, die aus einem unvergleichlichen Fundus von Künstlern schöpfen kann, der Koryphäen unserer Tage wie Lang Lang und Christian Thielemann, Anne-Sophie Mutter und Daniel Hope mit den Legenden der Sparte wie Svjatoslav Richter und Vladimir Horovitz, Wilhelm Furtwänger und Luciano Pavarotti verknüpft. Es ist nicht nur die zeitgemäß clevere optische und haptische Gestaltung, mit der die Box dazu einlädt, sie in die Hand zu nehmen. Es ist auch nicht vorrangig der außergewöhnlich attraktive Preis,der als Geschenk der Deutschen Grammophon an ihre treuen Fans diese Box auch für schmale Geldbeutel erschwinglich macht. Es ist alles zusammen, verbunden mit der langjährigen Erfahrung der Repertoire-Spezialisten der Plattenfirma, denen es gelungen ist, über jede einzelne CD und über die gesamte Edition hinweg einen Spannungsbogen zu ziehen, der es beinahe unmöglich macht, bei so viel faszinierender Musik der vergangenen vier Jahrhunderte das Hörerlebnis zu unterbrechen. Ein Glücksgriff für alle Einsteiger, Fortgeschrittene, Sammler und Genießer.

Mehr über die Deutsche Grammophon 111 Edition erfahren Sie der Deutsche Grammophon-Seite auf KlassikAkzente.