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05.08.2009

Finanzkrise trifft Schimmel

Finanzkrise trifft Schimmel © Schimmel Klavier © Schimmel

Woran spart man zuert, wenn die Gelder knapper werden? An der Kultur zum einen und vor allem an Neuanschaffungen, die nicht ungebingt nötig sind. Das bekommt nun auch der traditionsreiche und größte deutsche Klavierbauer Schimmel zu spüren. Hatte das vor 124 Jahren gegründete Familienunternehmen im vergangenen Jahr noch einen Umsatz von 23,8 Millionen Euro präsentieren können, so gingen die Einnahmen in der ersten Jahreshälfte 2009 vor allem aufgrund von Einbrüchen im US-Markt von 2/3 des gewohnten Umsatzes um insgesamt 40 Prozent zurück.

Aus diesem Grund hat der Klavier- und Flügelhersteller beim Amtsgericht Braunschweig nun einen Antrag auf Insolvenz gestellt. Dabei handelt es sich um eine so genannte Planinsolvenz, mit der das Unternehmen hofft, möglichst viele der 144 Arbeitsplätze erhalten zu können. Vor allem geht es darum, nun die Geschäfte weiter führen zu können, denn bislang fängt sich die zweite Jahreshälfte durchaus hoffnungsvoll an.