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01.01.1970

". . . er gehört zu den brillantesten und individuellsten Pianisten der Gegenwart."
Boston Globe

Pierre-Laurent Aimard wurde 1957 in Lyon (Frankreich) geboren. Er studierte am Pariser Conservatoire bei Yvonne Loriod und in London bei Maria Curcio. Als Zwölfjähriger wurde er Olivier Messiaen vorgestellt und wurde innerhalb weniger Jahre zum Lieblingsinterpreten des Komponisten. Er ist weithin als zentrale Persönlichkeit in der zeitgenössischen Musik berühmt und hat über 15 Jahre eng mit György Ligeti zusammengearbeitet, dessen gesamtes Klavierwerk er aufnahm. Er genießt auch großes Ansehen als einer der führenden Interpreten des Standardrepertoires und ist weltweit mit internationalen Spitzenorchestern und Dirigenten von Rang aufgetreten, beispielsweise Pierre Boulez, Christoph von Dohnányi, Christoph Eschenbach, Daniel Harding, Nikolaus Harnoncourt, Jonathan Nott, Seiji Ozawa, Sir Simon Rattle, Esa-Pekka Salonen und Franz Welser-Möst. Aimard ist auch in Solo-Recitals und als Kammermusiker zu hören und spielt regelmäßig bei allen bedeutenden Festivals. Er ist Professor an der Hochschule für Musik in Köln sowie am Pariser Conservatoire; Vorträge und Meisterklassen in der ganzen Welt runden seine pädagogische Arbeit ab.

 

1973 Gewinnt den Ersten Preis beim Olivier-Messiaen-Wettbewerb und beginnt damit seine internationale Karriere
1976 Pierre Boulez ernennt ihn zum Ersten Solopianisten des Ensemble Intercontemporain, dessen Mitglied Aimard 18 Jahre bleibt
1994 Seine Aufnahme von Ligetis Klavierkonzert (gekoppelt mit dem Violinkonzert und dem Cellokonzert) erscheint bei Deutsche Grammophon und gewinnt den Prix Caecilia, Brüssel, 1994, den Cannes Classical Award, Edison Prize und Gramophone Award, 1995
1997 Auf CD erscheinen bei Deutsche Grammophon Messiaens Réveil des oiseaux und andere Werke mit dem Cleveland Orchestra unter Leitung von Pierre Boulez
2000 Seine Aufnahme von Weberns Klavierquintett und Konzert op. 24 erscheint bei Deutsche Grammophon im Rahmen der vier CDs umfassenden Webern-Gesamtaufnahme, die mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet wird
2001 Außergewöhnlich erfolgreiches Debüt-Recital in der New Yorker Carnegie Hall
2003 Echo-Preis für seine Gesamtaufnahme der Klavierkonzerte von Beethoven mit dem Chamber Orchestra of Europe unter Leitung von Nikolaus Harnoncourt
2004 Echo-Preis für seine Aufnahme von Debussys Images und Etudes
2005 Die Royal Philharmonic Society in London ernennt Aimard zum "Instrumentalisten des Jahres". CD-Veröffentlichung: Boulez' Notations, Structures und . . . explosante-fixe . . . mit dem Ensemble Intercontemporain unter Leitung des Komponisten
2006 Führt seine siebenteilige Konzertreihe "Perspectives" in der New Yorker Carnegie Hall auf (2006/07). Dazu gehört die Uraufführung von Caténaires, einem neuen Werk für Soloklavier, das Elliott Carter für Aimard komponiert hat und das anlässlich des 98. Geburtstags des Komponisten erklingt. Beginnt seine Tätigkeit als pianist-in-residence bei den Berliner Philharmonikern und eröffnet seine Konzertreihe "Carte blanche" im Wiener Konzerthaus. Musical America wählt ihn zum "Instrumentalisten des Jahres". Digitale Veröffentlichung der Aufnahme seiner Aufführung von Mozarts Klavierkonzerten Nr. 17 und 18 mit dem Chamber Orchestra of Europe beim Styriarte-Festival
2007 Wird künstlerischer Partner des St Paul Chamber Orchestra. Innovative Recital-Reihe mit Liedern und Kammermusik im Palais Garnier, Paris. "Artiste étoile" beim Lucerne Festival (Solo-Recitals, Kammermusik mit dem Lucerne Festival Orchestra, Konzerte mit dem Mahler Chamber Orchestra, dem Ensemble Intercontemporain und dem Boston Symphony Orchestra unter James Levine). Zu Gast bei den Londoner Proms als Solist und Dirigent des Mahler Chamber Orchestra, mit dem er auch in der New Yorker Carnegie Hall gastiert. Auftritt beim kalifornischen Ojai Festival, dessen Künstlerischer Direktor er in diesem Jahr ist. Weitere Konzerte mit dem Boston Symphony Orchestra unter Levine in Berlin, mit dem London Symphony Orchestra unter Daniel Harding im Londoner Barbican Centre sowie mit dem San Francisco Orchestra und den New Yorker Philharmonikern unter Philippe Jordan. Unterzeichnet einen Exklusivvertrag mit der Deutschen Grammophon Gesellschaft; macht seine erste Aufnahme unter dem neuen Vertrag: Bachs Die Kunst der Fuge, die Anfang 2008 veröffentlicht wird.
2008 Mit dem St Paul Chamber Orchestra spielt und dirigiert er ein breites Spektrum an Werken, das von Haydn, Mozart, Beethoven und Mendelssohn bis Ravel, Strawinsky, Webern und Schönberg reicht. Künstlerischer Direktor des sich über ein Jahr erstreckenden Messiaen-Festivals im Londoner Southbank Centre; Artist-in-residence am Salzburger Mozarteum (Konzerte mit den Wiener Philharmonikern und der Camerata Salzburg), beim Cleveland Orchestra, mit dem er ein neues Klavierkonzert von George Benjamin in Luzern zur Uraufführung bringt, sowie in der Cité de la musique in Paris (Konzerte mit dem Orchestre national de Lyon, dem Ensemble Intercontemporain und dem Chamber Orchestra of Europe). Führt Messiaens Turangalîla-Symphonie mit den Berliner Philharmonikern und Sir Simon Rattle bei den Salzburger Festspielen, den Berliner Festwochen, in London und in Liverpool auf. Spielt Bachs Die Kunst der Fuge in der Pariser Cité de la musique, in München, in Tokio, in der Londoner Wigmore Hall, der New Yorker Carnegie Hall, dem Symphony Center in Chicago, dem Wiener Konzerthaus, der Berliner Philharmonie und beim Klavier-Festival Ruhr
11/2007