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18.03.2009

Kurz gemeldet

Kurz gemeldet Wiener Symphoniker © Lukas Beck

Die Kenner verweisen in der Regel darauf, dass Beethoven ja nicht nur sein berühmtes Violinkonzert D-Dur geschrieben hat, sondern die Geige beispielsweise auch mit dem Tripelkonzert C-Dur in den Vordergrund gerückt hat. Nun könnten sie noch eine weitere Pretiose des Wiener Klassikers anführen. Denn vergangene Woche wurde im Brahmssaal des Wiener Musikvereins ein bislang unbekanntes Violinkonzerts in C-Dur aus der Feder von Meister Beethoven von der Geigerin Liza Ferschtman und dem Concertverein der Wiener Symphoniker unter der Leitung des Dirigenten Jan Willem de Vriend erstmals aufgeführt. Das Stück, das allerdings nur aus einem Satz bestand, war unlängst erst von dem niederländischen Musikwissenschaftler und Beethoven-Spezialisten Cees Nieuwenhuizen aus dem Noten-Fragment WoO 5 rekonstruiert worden.

+++ Auf die Sitze hatte es noch nicht getropft. Aber das Dach des Gewandhauses war offenbar undicht genug, um zur Gefahrenquelle zu werden. Denn Gutachter waren der Meinung, dass eindringendes Tau- und Regenwasser beispielsweise einen Kurzschluss in elektrischen Leitungen mit Brandgefahr verursachen könnte. Das geht natürlich nicht und so beschloss der Leipziger Stadtrat, den 1981 eröffneten Konzertsaal für 3,3 Millionen Euro renovieren zu lassen. Die Arbeiten sollen noch in diesem Jahr fertiggestellt werden, damit der Konzertbetrieb möglichst nicht gestört werde.