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10.12.2008

Kurz gemeldet

+++ An der Mailänder „Scala“ gab es Ärger +++
Denn weniger als einen Tag vor der Premiere von Verdis „Don Carlos“ am vergangenen Sonntag wurde der Sänger der Titelrolle, der Tenor Giuseppe Filianoti, von der Theaterleitung seiner Partie enthoben, weil dieser nicht genug in Form gewesen sein soll. Zuvor hatte es einige Spannungen gegeben, die sich allerdings erst wenige Tage vor dem Saisonstart, der traditionell auf den 7.Dezember, den Tag des Mailänder Stadtpartons fällt, manifestierten. Stuart Neill sprang für den Kollegen ein, Filianoti ist verschnupft und der Stimmung an dem berühmten Opernhaus durchwachsen.

+++ Schwedische Preise sind beliebt. +++
Das ist schon beim Nobelpreis so und wird vom kommenden Jahr auch beim „Birgit-Nilsson-Preis“ so sein. Denn der nach der 2005 verstorbenen Starsängerin benannte Award ist mit immerhin einer Million Dollar dotiert. Er soll jeweils im Abstand von zwei bis drei Jahren in Stockholm vergeben werden und besondere Leistungen auf dem Gebiet der Oper oder der Konzertmusik herausstellen. Gewinnen können Sänger ebenso wie Ensembles und Dirigenten.

+++ Das Experiment geht weiter +++
Wenige Wochen nachdem die Electronic-Lounge-Spezialisten Carl Craig und Moritz von Oswald im Rahmen der Serie „Recomposed“ ihre zeitgemäßen Interpretation von Mussorgsys „Bilder einer Ausstellung“, Ravels „Bolero“ und „Rhapsodie Espagnole“ vorgestellt haben, präsentieren sie eine Maxi 12'' mit weiteren Remixen. Neben der Version des „Movements 8“ ist dabei eine 12-Minuten-Version von Ricardo Villalobos „Uli, mein Ponyhof“ zu erleben. Und wie es sich gehört sind diese Clubbing-Perlen auch auf anständigem Vinyl erhältlich, passend für jeden Plattenteller resp. Plattendreher, der etwas auf sich hält.

+++ Titanen der Klavierkunst +++
Kenner behaupten, Rafal Blechacz würde jetzt schon zu den Titanen der Klavierkunst des 21.Jahrhunderts gehören, obwohl der junge polnische Pianist erst mit zwei Alben international auf sich aufmerksam gemacht hat. Die Berliner Klavierenthusiasten jedenfalls können kurz vor Weihnachten sich nun ein eigenen Bild von Blechacz Kunst machen. Denn am 20. Dezember ist der junge Meister von 16 Uhr an in der Berliner Philharmonie zu Gast.