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Artikel

11.08.2004
Franz Liszt

Biografie

Obwohl Franz Liszt bis zu seinem zehnten Lebensjahr nur sporadischen Klavierunterricht genossen hatte, verblüffte bereits der Elfjährige mit seinem Klavierspiel das gesamte musikalische Wien (Beethoven und Schubert eingeschlossen), und bevor er dreizehn Jahre alt war, lagen ihm auch Paris und London zu Füßen. In den nächsten zwanzig Jahren brachte er es auf seinem Instrument zu nie dagewesener Virtuosität. Liszt wurde zum erfolgreichsten Pianisten der Musikgeschichte und zu einem Liebling der feinen Gesellschaft in ganz Europa, war aber auch berühmt-berüchtigt für seine diversen Liebesaffären. 1848 wurde er Hofkapellmeister beim Großherzog von Weimar, wo er die nächsten dreizehn Jahre verbrachte. Als engagierter Fürsprecher der Musik seiner Zeitgenossen dirigierte Liszt hier neben eigenen Werken in Erst- und Uraufführungen auch Stücke von Donizetti, Berlioz, Schumann, Wagner und Verdi. Er hatte zahlreiche begabte Schüler, widmete daneben aber einen Großteil seiner Zeit dem Komponieren, und die Liste seiner Werke ist dementsprechnd umfangreich, vor allem im Bereich der Orchester-, Chor- und Klaviermusik. Liszts Verdienste als Komponist sind von der Nachwelt immer sehr unterschiedlich bewertet worden, wobei jedoch die Originalität seiner harmonischen und formalen Experimente nie in Frage stand.