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12.12.2007

Das Jahr der Stimmen

Das Jahr der Stimmen

Natürlich gab es auch in anderen Bereichen viel zu entdecken. Trotzdem waren es vor allem die großartigen Stimmen, die anno 2007 die Menschen begeisterten. Das waren die Stars der Gegenwart wie Anna Netrebko, Rolando Villazon oder Magdalena Kožena, die auf der Bühne und mit ihren Aufnahmen faszinierten. Historisches gab es wiederzuentdecken, etwa von Fritz Wunderlich, einen der größten Tenöre der vergangenen Jahrzehnte, Luciano Pavarotti, zu betrauern. Und natürlich erschienen auch markante Talente wie Elina Garanča oder Nicole Cabell auf der Bildfläche, mit deren Karriere es in den folgenden Jahren steil nach oben gehen dürfte.

Ein Rückblick auf das laufende Kulturjahr ist daher von diesen Künstlern geprägt, aber auch von anderen, Pianisten wie Lang Lang und Rafał Blechacz, Geigerinnen wie Anne-Sofie Mutter und Janine Jansen, Orchestern wie den Berliner Philharmonikern oder auch den vielen Highlights der Focus Edition 400 Jahre Oper. In immerhin acht Folgen à jeweils 2 CDs widmete sich diese Reihe vorbildlich ediert und journalistisch begleitet dem thematischen Rundgang durch die Kulturgeschichte der Oper, abgerundet durch die passende DVD-Edition, die acht Klassiker des Genres von Mozarts "Zauberflöte" bis zur "Salome" von Richard Strauss exemplarisch in herausragenden Aufführungen vorstellte. Ein gelungenes Musik-Vorhaben von vielen der vergangenen Monate. Insgesamt gab es also viel zu loben, einiges auch kritisch anzumerken - eine gute Gelegenheit, mit einem Rundgang in zwei Teilen das Jahr 2007 Revue passieren zu lassen.

Wie jedes Jahr startete auch 2007 im Januar mit dem Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker, jenem akustischen Katerfrühstück in Abendgarderobe, das seit Jahrzehnten die Society der Donaustadt und via TV die Weltgemeinde der Walzerfreunde verzückt. Wie jedes Jahr war es auch eine der schnellsten Produktionen der Klassikwelt, die bereits nach wenigen Tagen Zubin Mehtas Dirigat in die Tonträgerkosmos schickte. Die eigentliche Sensation des Monats aber kam aus Lettland, respektive von einer Künstlerin, die sich anschickt, vom Baltikum aus die Opernwelt zu betören.

Elina Garanča stellte sich mit ihrem Debüt Aria Cantilena im Reigen der großen Stimmen der Deutschen Grammophon vor. Die Aufnahmen waren im Sommer des vorangegangenen Jahres in der Dresdner Lukaskirche entstanden und hatten Garanča mit der Staatskapelle Dresden unter Fabio Luisi zusammen gebracht. Die Kombination stand unter einem guten Stern. Garanča erwies sich vor den Mikrofonen als eine hochsensible Interpretin, deren fein emotionale Melodieführung perfekt mit der leidenschaftlichen Orchesterleitung des Pultkollegen aus Genua harmonierte. Und so zeigte sich die Presse nicht nur zufrieden, sondern begeistert. Noch im Januar konnte man, auch unter Bezug auf die Bühnenrollen der Vormonate, in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung über die Mezzo-Sopranistin lesen: "Elina Garanča rührt zu Tränen, entzückt und erweist sich als frivole Verführerin. Und wenn sie am Ende zusammen mit Diana Damrau das finale Duett aus dem "Rosenkavalier" anstimmt - 'Ist ein Traum, kann nicht wirklich sein', besingt sie genau die Empfindungen, die sie mit ihrer Sammlung auslöst." Und die Würdigung im Fachmagazin Fono Forum schloss sich mit anderer Nuancierung diesem Urteil an: "Elina Garanča ist nicht bloß ein neuer Stern am Zartbitter-Himmel erfolgreicher Mezzo-Soprane. Mit ihr erobert das vielleicht toughste Girl der Branche ein Pole Position. Garanča besteht musikalisch auf einer eigenen, angenehm individualisierten Gesangspersönlichkeit. Auf der Opernbühne ist sie ganz schauspielerisch kompetente Sänger-Darstellerin."

Was der Vokalszene ein Talent wie Elina Garanča, das ist für die Geigenfreunde eine Ausnahmebegabung wie Janine Jansen. An der Wende zum Februar stellte sich die holländische Geigerin mit zwei großen Werken den Literatur zur Diskussion. Genau ein Jahrzehnt zuvor hatte sie sich am Amsterdamer Concertgebouw erstmals der internationalen Öffentlichkeit präsentiert, war bald darauf mit Pultstars wie Valery Gergiev auf Tournee und ist inzwischen erfolgreich in der Musikwelt von Japan bis in die USA unterwegs. Mit zwölf Jahren wiederum spielte sie das erste Mal  das Violinkonzert Nr.1, g-Moll, op.26 von Max Bruch mit einem Jugendorchester, nachdem sie einen holländischen Wettbewerb gewonnen hatte. Mit 15 wagte sie sich an Mendelssohns Violinkonzert in e-Moll, op.64, mit einer Gruppe von Studenten im Dom von Utrecht. Seitdem gehörten die Werke fest zu Jansens Repertoire und wurden von der Künstlerin bis zur Perfektion interpretatorisch verfeinert. So konnte sie sich auch guten Gewissens an deren Einspielung zusammen mit Riccardo Chailly und dem Gewandhausorchester wagen, im Bewusstsein, selbst ein Meisterstück zu schaffen, das nicht nur den Werken selbst, sondern auch deren umfangreicher Rezeptionsgeschichte mehr als nur gerecht wurde. Das empfanden die Rezensenten ebenso und bedachten die Künstlerin mit den passenden Lorbeeren. Im Magazin Stern hieß es kurz und prägnant: "Die junge Holländerin bürstet frisch und unbekümmert jeden Staub aus den beiden Schlachtrössern." Und dem Fachmann der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung flossen gar noch ein paar farbigere Zeilen aus der Feder: "Da geht das Herz auf, wird aber jede Sentimentalität vermieden. Da gibt es beseelt erfüllte Innigkeit, aber kein Süßzeug. Und virtuos bedeutet hier nicht leer." Wie auch, wenn Janine Jansen zur Geige greift.

Karneval war vorüber, die Narren hatte das Zepter abgegeben, so wäre im März eigentlich Enthaltsamkeit und Strenge an der Reihe gewesen. Allein, Rolando Villazón und Anna Netrebko hatten es bereits im Februar gewagt, sich mit ihrem Duett-Album als Traumpaar der Oper zu präsentieren. Mit dem natürlichen Charme zweiter Ausnahmekünstler wurden Melodien auf dem Liederbuch der Gesangskultur angestimmt, die zum Großartigsten gehören, was das Genre zu bieten hat, und das mit einer emotionalen Intensität, die ihresgleichen sucht. Kein Wunder, dass auch die Elogen in den Journalen alsbald folgten, allen Fastenvorsätzen zum Trotz. Die Berliner Der Tagesspiegel fasste sein Urteil im Ton des beschwingten Feuilletons in die prägnante Formel: "Diese Duett-CD macht Spaß. Ein Album, das man am besten auf der Autobahn hört, in voller Lautstärke. Dann geht Liebe durch den Wagen." Die Kollegen von Die Welt wiederum konstatierten mit spürbarem, lesbarem Enthusiasmus: "Man höre einfach nur zu. Zwei Seelen und zwei Stimmen, zwei Timbres und zwei Temperamente scheinen hier gemeinsam zu atmen. Rolando Villazóns offene, ungedeckte Höhe, Anna Netrebkos verschattete Aufschwünge - das atmet Vertrautheit. Ihre erste gemeinsame Duo-Platte ist ein Volltreffer. Die Gemeinde wird begeistert sein von diesem vollsaftigen Klanggebinde allerschönster Belcanto-Bonbons." Damit trafen sie durchaus die Meinung des Publikums. Denn das Duett-Album ging wie geschnitten Brot, es war das Album, auf das viele gewartet hatten und dementsprechend landete es sogar auch Platz drei der Pop-Charts. Ein Rekord in der Geschichte des Genres.

Die Berliner Philharmoniker hatten anno 2007 einen Grund zum Feiern. Denn vor 125 Jahren wurde das international als eines der besten Ensembles seiner Art berühmte Spitzenorchester gegründet. Aus diesem Anlass wurden auch die Bestände der Philips neu gesichtet und es kam so manches Schmuckstück zum Vorschein, das im April mit der 4CD-Box Rediscovered zur Wiederentdeckung vorgelegt wurde - mit viel Erfolg bei den Freunden der Sinfonik. So beurteilte Thomas Voigt in seiner Klassikkolumne der Maiausgabe der Zeitschrift Stereoplay die Edition "Rediscovered" als eine Schatztruhe der Tonträgergeschichte: "Schon der erster Track hat es in sich: Das Allegro con spirito aus Mozarts 'Haffner'-Sinfonie klingt so frisch und vital, als stünde Erich Kleiber am Pult. Aber es ist 'nur' Fritz Lehmann (1904-56), der damalige 'Hausdirigent' der Deutschen Grammophon, der zweite Mann am Pult nach Ferenc Fricsay, dem Favoriten der DG-Produzentin Elsa Schiller. Dass Lehmann durchaus einem Fricsay das Wasser reichen konnte, zeigen die hier versammelten Philips-Aufnahmen. Neben der 'Haffner'-Sinfonie sind es die Ouvertüren zu Cherubinis 'Anacréon' und Webers 'Euryanthe' sowie zwei Erstveröffentlichungen auf CD, die ich zu den Highlights der Sammlung zähle: Sibelius' 'Valse Triste' und die spritzige 'Ouverture joyeuse' des Belgiers Marcel Poot (1901-88). Ähnlich überraschend der Befund bei den drei übrigen Dirigenten der Kollektion: Paul van Kempen, Willem van Otterloo und Eugen Jochum". Sogar die Bild am Sonntag schloss sich dem begeisterten Urteil an: "Auf vier CDs führen Dirigenten unseren von Stereo-Akustik verwöhnten Ohren vor, wie man vor über fünfzig Jahren, trotz Mono, große Musik machte", hieß es lapidar, aber pointiert noch im April im Kulturteil der Wochenzeitung.

Ebenfalls Großes hat der russische Pianist und Dirigent Mikhail Pletnev in diesem Jahr geleistet. Mit einer opulenten Beethoven Sinfonien-Box widmete er sich im Herbst der Gesamteinspielung des Orchesterwerks des Komponisten. Und im Frühjahr schickte er gemeinsam mit dem Russian National Orchestra die Klavierkonzerte Nr.1 und Nr.3 voraus. "Mikhail Pletnev, einer der weltbesten Pianisten, stürzt sich auf Beethoven und entdeckt überall neue Akzente und setzt sie auch, lustvoll Effekten auf der Spur, aber nie willkürlich", befand der Kulturspiegel und in der Zeitschrift Audio meinte der Rezensent: "Pletnev erfindet Beethoven komplett neu, quecksilbrig und humorig, aber auch glasklar und geistreich. Nein, Pletnev ist kein Mann der schroffen Dynamik. Eher ein Beethoven-Interpret mit Esprit." So oder so wurden es Aufnahmen, die ihren Platz in der Interpretationsgeschichte haben.

Noch einmal Beethoven, aber ganz anders. Denn auch der wichtigste Klaviervirtuose der jungen Szene, der chinesische Pianist Lang Lang, widmete sich im Mai Beethovens Konzerten mit einer eigenen Aufnahme, in seinem Fall den Werken eins und vier. Für dien Nachwelt festgehalten wurden die beiden Werke in der frisch eröffneten neuen Salle Pleyel in Paris mit einem Orchester, das wiederum auf eine lange Beethoven-Tradition zurückblicken kann. Denn das Orchestre de Paris geht zurück auf die Société des Concerts du Conservatoire, die einst dafür gesorgt hatte, dass die Werke des Wiener Meisters von den 1830er Jahren an in der französischen Hauptstadt aufgeführt wurden. So kamen für das Album viele gute Voraussetzungen zusammen: Zum einen Christoph Eschenbach am Pult und Lang Lang am Flügel, die inzwischen eng miteinander befreundet sind, und über ein symbiotisches Verständnis von Musik verfügen; außerdem ein gewichtiges Repertoire, dass den Shooting Star erstmals als Beethoven-Interpreten vorstellt; ein neuer Saal mit herausragender Akustik und ein ausgezeichnetes Orchester, mit der Erfahrung der Spezialisten der Deutschen Grammophon archiviert. Unter dem Strich konnte da eigentlich nur etwas heraus kommen, das Maßstäbe setzt: "Unbestreitbar ist Lang Lang ein Jahrhunderttalent. Die Leichtigkeit, mit der er alle Nuancen des Pianistischen beherrscht, macht ihn zu einer Ausnahmeerscheinung", konnte man im Fachorgan Piano News lesen. Und der Feuilletonist der Frankfurter Allgemeinen Zeitung ergänzte: "Er ist im schönsten Revolutionsetüdenalter, kennt klaviertechnisch keine Grenzen. Lang Lang ist ein großartiger Pianist mit überdurchschnittlichen Fähigkeiten." Was man auch braucht, um Beethoven gerecht zu werden.

Zurück zu den Stimmen. Entdeckung zwei des Jahres 2007 nach Elina Garanča war deren amerikanischen Sopran-Kollegin Nicole Cabell. Bereits Ende April erschien ihre Debüt Soprano, mit einiger Verspätung stimmten sich Presse und Öffentlichkeit im Mai und Juni des Jahres darauf ein, sie als Rising Star der Sommersaison zu feiern. Gründe gab es dafür genug. Schließlich hatte sie bereits im Juni 2005 die amerikanische Opernwelt beim renommierten BBC Wettbewerb Cardiff Singer of the World vertreten und die Konkurrenz auf die Plätze zu verweisen. Mit ungewöhnliche Melodien etwa aus Tippetts "A Child of our Time" oder Teresas Arie aus Berlioz' "Benvenuto Cellini", stand sie auf dem Siegertreppchen und die Arien gehörten auch zu dem Programm, das sie für ihr Debüt bei der Decca zusammen mit Andrew Davis und dem London Philharmonic Orchestra aufgenommen hatte. Es dokumentierte eindrucksvoll, dass hier jemand sich zu Gehör meldet, dessen Potential sich nicht nach ein paar Jahren Glamour zu erschöpfen droht. "Sie hat das Zeug, Anna Netrebko vom Thron zu stoßen", meinte die B.Z. und die Ostthüringer Zeitung fügte hinzu: "Die Debütplatte präsentiert den neuen Star in aller Schönheit und Faszination. Eine Stimme, markant und üppig, mit Glanz und Leuchtkraft, voller Sinnlichkeit und Koloraturenzauber. Was ihr auch an Tönen entströmt, immer erklingt herrlichste Musik." Eine große Zukunft steht Nicole Cabell so oder so bevor.

Reichlich Erfolg hingegen, wenn auch in einem anderen Segment, hat Rufus Wainwright vorzuweisen. Als Sprössling der Folk-Stars Kate McGarrigle und London Wainwright III war er als Kindmit natürlicher Selbstverständlichkeit von den Melodien der amerikanisch-kanadischen Song-Tradition umgeben. Wirklich Gedanken über seine künstlerische Zukunft musste Wainwright sich nie machen, denn bereits mit seinen ersten Alben wurde er von 1998 an als einer der wichtigsten Newcomer des Singer/Songwriter-Fachs gefeiert. Inzwischen zählt er zu den weltweit anerkannten Größen des gehobenen Unterhaltungsgeschäfts und erinnerte sich mit seiner Yellow Lounge Zusammenstellung an seine musikalischen Ursprünge, zu denen auch die klassische Plattensammlung seiner Mutter gehörte. Es entstand eine sehr individuelle und famose Kompilation einschließlich eigener Musikstücke, die in der Szene mit viel Lob herumgereicht wurde. "Das Album von Rufus Wainwright jongliert so unbekümmert vergnügt mit Ausdrucksmitteln, dass es selbst erklärten Popfeinden ein Lächeln aufs Gesicht zaubern könnte", meinte die Frankfurter Allgemeine Zeitung und brachte damit die Stimmung auf den Punkt.

Es war nicht nur ein Jahr der Stimmen, sondern auch eines der Legenden. So drehten sich die Besprechungen im nicht zuletzt um zwei Koryphäen der Vergangenheit. Der Tenor Fritz Wunderlich etwa war mit der Zusammenstellung bislang verschollener Aufnahmen Wunderlich populär als Meister des Unterhaltsamen präsentiert worden, was die Fachorgane mit der entsprechenden Begeisterung konstatierten. "'Wunderlich Populär' bringt Historien-Liebhabern, Kunstästheten und Bewunderern einer der sympathischsten Tenorstimmen des letzten Jahrhunderts eine wunderschöne Ergänzung für das heimische CD-Regal", resümierte das gestrenge Opernglas und bei den Kollegen vom Fono Forum befand der Rezensent: "Bei der Aufarbeitung seines tönenden Nachlasses sind Universal und die Wunderlich-Familie ganz am Grund der Archivkisten angelangt. Und auch hier sind Höhenflüge zu vermelden."

Ebenfalls eine kleine Sensation war die Wiederentdeckung eines Hörjuwels aus dem Hause Friedrich Gulda. Denn als Einstand bei dem Label MPS im Februar 1969 hatte der Meisterpianist einen Brückenschlag in viele Richtungen seines Repertories geboten. Damals widmete sich Gulda unter modernsten Studio-Bedingungen den kompletten Preludes von Claude Debussy. Die Aufnahmen wurden zu einem Meilenstein der Interpretationsgeschichte und erschienen sorgfältig reediert unter der Ägide seines Sohnes Paul Gulda auf CD. Und sie wurden als das wahrgenommen, was sie sind: Ein famoses Hörjuwel mit viel interpretatorischer Essenz. "Es ist, als  hätte Debussys Préludes ein erfrischendes Bad in einem kühlen Gebirgsbach der Alpen genommen. Und deshalb hat diese erstmals als CD veröffentlichte Aufnahme nichts von ihrer visionären Kraft eingebüßt", war bereits im Mai im General-Anzeiger zu lesen und in der Juli-Ausgabe von Partituren hieß es: "Die Souveränität, mit der sich Gulda zwischen der Klarheit der Klassik und der Freiheit des Jazz bewegt, macht diese CD zu einem gleichermaßen sinnlichen wie intellektuellen Vergnügen." Rundum ein Klassiker also und nur eine von mehreren Aufnahmen des Pianisten, die im Herbst daran anschlossen.

Den zweiten Teil des Jahresrückblicks können Sie am 19. Dezember hier bei KlassikAkzente lesen.