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05.12.2007

Godard und Ballhaus

Godard und Ballhaus

Seit 1988 bereits wird der Europäische Filmpreis vergeben. Er gilt als Gegenstück zum amerikanischen Oscar und zählt damit zu den wichtigsten Awards, die ein Künstler in der alten Welt erhalten kann. Am vergangenen Samstag hatte der Präsident der Europäischen Filmakademie Wim Wenders die Ehre, einen herausragenden Kollegen hinter der Kamera für sein Lebenswerk auszuzeichnen. Denn dieser Preis ging an den französischen Regisseur Jean-Luc Godard für seine ungewöhnliche und mutige Arbeit, mit der er über die Jahrzehnte hinweg die Filmsprache und Ästhetik modifizierte ("Four Short Films", "Histoire(s) du cinema", "Nouvelle Vague").

Ausgezeichnet wurden außerdem der deutsche-türkische Regisseur Fatih Akin für sein Drama "Auf der anderen Seite" ("Bestes Drehbuch"), die Britin Helen Mirren als beste Schauspielerin für ihre Darstellung der Königin Elizabeth II. in "Die Queen" und der Israeli Sasson Gabai als bester Schauspieler für seine Rolle in "The Band's Visit". Der zweite Ehrenpreis schließlich ging an einen der erfahrensten Kameramänner des Geschäfts, den 72jährigen Michael Ballhaus (Fassbinder-Filme, "Die Farbe des Geldes", "Die fabelhaften Baker Boys"), für seinen Beitrag zum Weltkino.