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25.07.2007

Kurz gemeldet

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+++ Katharina Wagner ist aufgeregt +++

Katharina Wagner, mögliche künftige Chefin der Richard-Wagner-Festspiele in Bayreuth, will sich laut Pressemeldungen ihre eigene Inszenierung der "Meistersinger", mit der heute die 96. Bayreuther Festspiele eröffnet werden, nicht ansehen. Grund: Sie sei viel zu aufgeregt. Überhaupt verspricht die diesjährige Saison in vielfacher Hinsicht spannend zu werden, nicht nur wegen der ausgesuchten Konzerte, sondern auch wegen des zusätzlichen Rahmenprogramms. Der in Buenos Aires geborene Künstler Mariano Rinaldi Goñi beispielsweise zeigt bis zum 28.August in einer Walküren-Ausstellung die Halbgöttinnen der nordischen Mythologie aus zeitgenössischer Perspektive, mit einer Mischung aus Erotik und Jugend, durchaus attraktiv und begehrenswert.

+++ Sopranistin Teresa Stich-Randall und Regisseur George Tabori gestorben +++

Teresa Stich-Randall ist tot. Die amerikanische Sopranistin starb bereits am 17. Juli im Alter von 79 Jahren in Wien. Die in West Hartford in Connecticut geborene Sängerin gehörte zu den bekanntesten Opernstimmen des vergangenen Jahrhunderts. Nach ihrem Debüt 1947 in New York als Gertrude Stein in Virgil Thomsons "The Mother of Us All" schaffte sie es schnell, sich in der internationalen Szene einen Namen zu machen. Bis 1972 war Teresa Stich-Randall allein an der Wiener Staatsoper  in 355 Vorstellungen zu erleben. Ein Jahrzehnt zuvor war sie als erste Amerikanerin mit dem Titel "Österreichische Kammersängerin" ausgezeichnet worden.

Er war einer der berühmtesten Theatervisionäre der vergangenen Jahrzehnte. George Tabori, der unbestechliche Ungar, er mit schwarzem Humor und klarer Einsicht seinen Figuren philosophische Dimensionen zu verleihen verstand, ist am Montag Abend im Alter von 93 Jahren in Berlin gestorben. Das teilte Claus Peymann, der Intendant des Berliner Ensemble, der Deutschen Presse-Agentur dpa mit. Ausführlicher Nachruf bei: FOCUS