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07.03.2007

Yellow Lounge in Second Life

Yellow Lounge in Second Life

Seit einigen Monaten tüfteln die Köpfe der Yellow Lounge an einer Idee, die das klassische Konzept einer der erfolgreichsten Live-Veranstaltungen der letzten Jahre auf ganz neue Weise fortsetzen soll. Dieses besteht bekanntlich darin, mit hochkarätigen Live-Events in immer wieder überraschenden Locations aufzutauchen und international anerkannte Klassik-Künstler dem Publikum live und hautnah zu präsentieren. Das Konzept, das auch Klassik-DJs und Kunst-Projektionen beinhaltet, begeistert seit Jahren tausende von Party-Besuchern in Berlin und wird seit einiger Zeit auch als Label international angeboten. Jetzt geht die Yellow Lounge in Second Life!

Dass über Nacht ein Trend über Deutschland herein gebrochen ist, über den auch Menschen eifrig mitdiskutieren, die selbst keine Mitglieder der virtuellen Internet-Welt "Second Life" sind, führt bei den konzeptionellen Köpfen der Yellow Lounge unter Federführung des geheimnisvollen Mo Eriksen nicht zu gesteigerter Unruhe. Mehr denn je geht es jetzt darum, sein eigenes Ding zu machen und das heisst in diesem Fall: eine Insel zu erschaffen, die so ist, wie man sich das schon immer erträumt hat - exotisch, malerisch und abwechslungsreich. So baut man denn trotz Medien-Wirbel in aller Ruhe weiter auf Pangaea - so heisst der Ort, an dem die Yellow Lounge in Zukunft stattfinden soll. Pangaea - ein Name, der klassischer nicht sein könnte: es ist der Name des Urkontinents unserer Erde, so wie die klassische Musik der Urkontinent ist, auf dem alle heutigen musikalischen Richtungen aufbauen.

Besuche auf Pangaea sind ab sofort nicht nur möglich, sondern erwünscht. Statt mit einer unnahbaren bombastischen Firmenzentrale konfrontiert zu werden, erwartet den Besucher auf Pangaea eine Welt, die man für sich selber entdecken kann. Hierbei bereits die Bauarbeiten zu den künftigen Plätzen beobachten zu können, ist ein besonderer Reiz, selbst für angestammte Bewohner von Second Life. Man kann den Baumeistern bei der Arbeit zuschauen, wie sie Stück für Stück eine neue Welt erschaffen, ganz so wie man in der Yellow Lounge schon immer den Künstlern der klassischen Musik bei ihren Darbietungen aus nächster Nähe über die Schulter gucken konnte. Bis Mai sollen die Grundvorausstzungen geschaffen werden, damit die ersten Live-Veranstaltungen auch auf Pangaea stattfinden können. Hierfür werden auf der Insel eine Vielzahl verschiedener Auftrittsorte geschaffen, vom exklusiven Festsaal im Rathaus, über die grandiose Kulisse des Amphitheaters, bis hin zu "Underground"-Locations in einer Garage oder einem ehemaligen Kino, das heute ein Club ist.

Pangaea soll eine Insel werden, auf der tatsächlich gelebt wird, nicht einfach eine eindimensional ausgerichtete PR-Plattform einer Plattenfirma. Zu diesem Zweck werden Privat-Grundstücke zu fairen Preisen zur Vermietung freigegeben, sowie eine kleine Anzahl exklusiver Einzelhandelsgeschäfte, die ein dem Charakter der Insel entsprechendes anspruchsvolles Publikum erwarten dürfen. Unschöne Entwicklungen, wie man sie in vielen Gegenden von Second Life leider mehr und mehr findet, wie unproportionierte hässliche Shopping-Malls, in den Himmel ragende Werbung von Grundstücks-Spekulanten, Flugverbote und "no entry"-Grenzen, Spielcasinos, Prostitution, Waffen und Lag-verursachende Scripte, wird es auf Pangaea nicht geben. Mieter können sich in dieser Hinsicht auf die wachsame Betreuung durch die Inselbesitzer verlassen. Pangaea soll eine Augenweide werden und auch bleiben. Interessenten werden gebeten, sich in Second Life vertrauensvoll an Mo Eriksen oder die leitende Architektin Moni Duettmann zu wenden, um die Details ihrer Grundstücks-Fragen vor Ort zu besprechen.

Um neue Entwicklungen auf Pangaea auch im Internet zu repräsentieren, wird eine eigene Webpräsenz geschaffen werden. Mehr dazu erfahren Sie in Kürze bei KlassikAkzente.