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14.02.2007

Grammy-Regen

Grammy-Regen

Es war ein Spektakel, ganz wie es die Glamour-Welt liebt. Eine ganze Halle voller Stars, ein spektakuläres Reunion-Konzert, das Sting mit seiner früheren Band "The Police" wieder zusammenführte und natürlich Preise, Ehrungen und Freudentränen. Zu den großen Gewinnern der klassischen Musiksparte gehörte dabei ein 46-jähriger Argentinier, der für viele trotz seiner Erfahrungen noch zu den Newcomern zählt:

Oswaldo Golijov - denn sein Werk "Ainadamar: Fountain Of Tears" (Solisten: Kelley O'Connor, Jessica Rivera, Dawn Upshaw, Valérie Gross, Sid McLauchlan; Women Of The Atlanta Symphony Orchestra Chorus; Atlanta Symphony Orchestra unter der Leitung von Robert Spano) bekam die Auszeichnung als "Best Opera Recording". Doch damit nicht genug. Darüber hinaus wurde diese Aufnahme außerdem zur "Best Classical Contemporary Composition" gekürt.

Die Deutsche Grammophon konnte aber auch noch weiteren Künstlern aus ihrem Programm zu einem Grammy beglückwünschen. Da war zunächst Altmeister Maurizio Pollini. Seine Interpretation der "Nocturnes" von Frédéric Chopin war der Jury eine Ehrung als "Best Instrumental Soloist Performance (without Orchestra)" wert. Beinahe ebenso lang im Geschäft, aber immer noch für Überraschung gut sind auch die Musiker des Emerson Sting Quartets. Ihnen wurde für "Intimate Voices" mit Werken von  Edward Grieg und Jean Sibelius der Grammy der "Best Chamber Music Performance" zugesprochen.

Last but not least ging schließlich noch eine Trophäe nach Wales zu dem großartigen Bariton Bryn Terfel für dessen Album "Simple Gifts", das als "Best Classical Crossover Album" eingestuft wurden. Viele wunderbare Musik also, die nun auch international als solche anerkannt wurde. Wir gratulieren!