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15.11.2006

Robert-Schumann-Preis an Barenboim

Robert-Schumann-Preis an Barenboim

Daniel Barenboims Terminkalender ist voll. So hatte der Pianist, Dirigent und Kulturbotschafter bereits im vergangenen Jahr den Robert-Schumann-Preis der Stadt Zwickau zugesprochen bekommen. Aber erst vor wenigen Tagen fand er Zeit, die mit 10.000 Euro dotierte Ehrung im Rahmen eines Festaktes in Berlin entgegen zu nehmen. Grund der Auszeichnung sei der besondere Verdienst um die Aufführung und Interpretation von Werken Robert Schumanns auf der einen Seite, aber auch Barenboims unermüdliches Engagement für die Versöhnung von Israelis und Palästinenser auf der anderen, die er unter anderem mit der Jugendensemble West-Eastern Divan Orchestra unterstützt.

Es war übrigens das erste Mal, dass der Robert-Schumann-Preis außerhalb der Stadt Zwickau vergeben wurde. Die renommierte Auszeichung wird bereits seit 1964 in zweijährigem Abstand vom Oberbürgermeister der Stadt verliehen und richtet sich an Instrumentalisten, Dirigenten,  Musikwissenschaftler, aber auch Institutionen des deutschen und internationalen Musiklebens, die sich in besonderem Maße um die Pflege und Verbreitung von Robert Schumann Kunstschaffen verdient gemacht haben. Barenboim steht damit einer Tradition berühmter Preisträger wie Peter Schreier, Theo Adam, Dietrich Fischer-Dieskau, Alfred Brendel und Nikolaus Harnoncourt.