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25.10.2006

Großes ECHO

Großes ECHO

Es war ein fulminantes Spektakel. Rund 2.000 Klassikliebhaber ließen es sich nicht nehmen, persönlich in der restlos ausverkauften Philharmonie im Münchner Gasteig zu erscheinen und noch einmal rund 2 Mio. Zuschauer verfolgten die ZDF Show "Echo der Stars" vor dem Bildschirm daheim. Damit errang die von der deutschen Phono-Akademie unterstützte Preisverleihung, die in diesem Jahr zum 13.Mal stattfand, stolze 8,6 % Marktanteil und setzte damit ihre beeindruckende Erfolgsserie der vergangenen Ausgaben fort. So konnte der ECHO Klassik ein Mal mehr seine Bedeutung als einer der wichtigsten Awards der internationalen Klassikszene unterstreichen.

Und es wurde ja auch eine Menge für Auge und Ohr geboten. Der walisische Bassbariton Bryn Terfel meinte schlicht, der ECHO Klassik sei "der Beste". Cecilia Bartoli glänzte mit einer Mozart Variation, ebenso stimmungsvoll präsentierte sich Renée Fleming und der Rockkollege Sting zeigte mit der ihm eigenen Eleganz, dass ein Renaissance-Komponist wie John Dowland aktueller sein kann als manches Zeitgenössische. Maria Furtwängler führte souverän und mit Humor durch den Abend, Laudatoren wie die Schauspielerin Martina Gedeck, der Entertainer Götz Alsmann oder "Wetten dass..." Profi Thomas Gottschalk sorgten vor Ort oder per Videobotschaft für zusätzliche Vielfalt. Für die orchestrale Qualität bürgten die Münchner Philharmoniker unter der Leitung von Marcus Bosch. Während des Abends wurden Cecilia Bartoli (Sängerin des Jahres), Bryn Terfel (Sänger des Jahres), die Klazz Brothers & Cuba Percussion (Klassik-ohne-Grenzen-Preis), Renée Fleming (Operneinspielung des Jahres), Daniel Hope (Instrumentalist des Jahres), das Artemis Quartett (Kammermusikeinspielung des Jahres), Baiba Skride (Konzerteinspielung des Jahres), Evgeny Kissin (Solistische Einspielung des Jahres) und Daniel Gauthier sowie das Alliage Quartett (Klassik-ohne-Grenzen-Preis) mit dem ECHO Klassik ausgezeichnet. Fazit: Diese Gala war ein voller Erfolg!