Klassik Newsletter

Sie wollen immer aktuell informiert sein? Unser Newsletterservice versorgt Sie wöchentlich mit allem zum Thema klassische Musik.

OK

Nichts verpassen

Nutzen Sie KlassikAkzente Online auch wenn Sie nicht auf unserer Seite sind:
Social Networks:

Artikel

11.10.2006

Kütson gewinnt

Kütson gewinnt

Es war nicht einfach, denn genau genommen waren alle drei Finalisten einandern ebenbürtig. Und doch musste eine Entscheidung getroffen werden, schließlich sollte der Deutsche Dirigentenpreis eindeutig vergeben werden. Also wurde gerungen und die Jury (Rolf Becker, Prof. Dr. Peter Gülke, Dr. Wolfgang Hagen, Prof. Jorma Panula, Prof. Andreas Richter, Prof. Gerd Uecker, je eine Publikums-  und Orchesterstimme, Vorsitz: Sir Roger Norrington) entschied sich im Anschluss an das Finale am vergangenen Sonntag, 8. Oktober in der Berliner Philharmonie für Mihkel Kütson.

Somit konnte  der 1971 in Tallin (Estland) geborene Nachwuchs-Maestro für seine konzise Interpretation von Maurice Ravels zweiter Suite aus "Daphnis und Chloé" mit den Deutschen Symphonie-Orchester den Hauptpreis des Abends, die Option für mehrere Gastdirigate und 15.000 Euro Preisgeld entgegennehmen. Kütson war von 1999 bis 2004 Generalmusikdirektor am Theater "Vanemuine" in Tartu (Estland) und außerdem seit 2002 erster Kapellmeister am Niedersächsischen Staatstheater Hannover. Mit Beginn der kommenden Spielzeit 2007/2008 tritt Mihkel Kütson seinen Stelle als Generalmusikdirektor am Schleswig-Holsteinischen Landestheater an.
 
Nicht wirklich abgeschlagen, aber dennoch auf Platz zwei und drei kamen die beiden anderen Finalisten des Wettbewerbs, der Amerikaner Evan Christ und der Este Hendrik Vestmann. Sie bekamen Sonderpreise von je 10.000 Euro zugedacht, außerdem für jeweils eine Konzertsaison die musikalische Leitung der Bad Homburger Schlosskonzerte und die Produktion einer CD versprochen. Somit kann das Dirigentenforum des Deutschen Musikrats wirklich zufrieden sein. Schließlich waren alle drei Teilnehmer Absolventen dieses weltweit einzigartigen Förderkonzepts für junge Dirigenten und Dirigentinnen