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12.08.2005

ECM-Reissues von Julian Priester, Steve Kuhn und Holland/Barre

Steve Kuhn, ECM-Reissues von Julian Priester, Steve Kuhn und Holland/Barre

Das in München ansässige ECM-Label reaktiviert sein Wieder-veröffentlichungsprogramm wieder und wird nun drei der am häufigsten von den Fans verlangten Alben erstmals auf CD herausbringen: Julian Priesters "Love, Love", Steve Kuhns "Trance" und "Music From Two Basses" vom Duo Dave Holland und Barre Phillips.

Julian Priester: Love, Love
Aufnahmejahr: 1973

Julian Priesters "Love, Love" entstand 1974 und ist nach wie vor ein kraftvolles historisches Artefakt aus der Frühzeit der sogenannten Fusion-Ära. Der Posaunist hatte gerade Herbie Hancocks Mwandishi-Band verlassen und für dieses Album einige der explosivsten Talente des elektrischen Jazz um sich geschart: neben Keyboarder Patrick Gleeson und Schlagzeuger Leon "Ndugu" Chancler, mit denen er schon in der Mwandishi-Band zusammengespielt hatte, präsentierte Priester hier die beiden Saxophonisten/Flötisten Hadley Caliman (Santana) und Mguanda David Johnson, Gitarrist Bill Connors, die Bassisten Bassist Nyimbo Henry Franklin (Hugh Masekela) und Ron McClure sowie Keyboarder Bayete Umbra Zindiko. Das Resultat war eine aufregende neue musikalische Mischung aus Afro-Funk, Jazz-Rock und Minimal Music.


Steve Kuhn: Trance
Aufnahmejahr: 1974

"Trance" war 1974 das ECM-Debütalbum des New Yorker Pianisten Steve Kuhn. Gemeinsam mit Bassist Steve Swallow, Schlagzeuger Jack DeJohnette und Perkussionistin Sue Evans nahm Kuhn, der gerade von einem längeren, ihn deutlich prägenden Skandinavien-Aufenthalt zurückgekehrt war, das Album in New York auf. Das Repertoire enthielt u.a. zwei Stücke ("Trance" und "Life's Backward Glance"), die Kuhn erst letztes Jahr mit einem Streichensemble für sein jüngstes ECM-Album "Promises Kept" (ECM 1815) neu eingespielt hat. Wie so viele jüngere Pianisten jener Zeit, ist auch Kuhn bei diesen Aufnahmen nicht nur am akustischen Flügel, sondern darüber hinaus am E-Piano zu hören.


Dave Holland & Barre Phillips: Music For Two Basses
Aufnahmejahr: 1971

Mit "Music From Two Basses" legten die beiden britischen Bassisten Dave Holland und Barre Phillips 1971 ein absolut ungewöhnliches Doppeldebütalbum bei ECM vor. Es war wohl das erste Album seiner Art und gilt auch nach fast 35 Jahren noch - und dies nicht nur unter Kontrabassisten - als das beste Bass-Duo-Album aller Zeiten. "Music From Two Basses" enthält sowohl völlig frei improvisierte Stücke, als auch auf Themen basierende Improvisationen, die Holland und Phillips als ebenbürtige Instrumentaltechniker und fantasievolle Improvisierer vorstellten.