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08.05.2002
Musica Antiqua Köln

Musik ist eine heilige Kunst, oder ...?

Musica Antiqua Köln, Musik ist eine heilige Kunst, oder ...?

Könnten Sie wählen, in welcher Zeit hätten Sie gern gelebt?

 

In der heutigen! Die Geschichte kennen, um die Gegenwart zu verstehen und die Zukunft zu gestalten.

 

Welchen Komponisten der Vergangenheit würden Sie bitten, ein Stück für Sie zu komponieren?

 

Eigentlich keinen, denn was es an Werken von Monteverdi bis Mozart gibt, stellt mich bereits vor riesige Aufgaben.

 

Welchem Maler aus der Vergangenheit oder Gegenwart hätten Sie gern einmal Modell gesessen?

 

Zweifellos Rubens; oder vielleicht doch lieber Frans Hals?

 

Welches war Ihre musikalisch aufregendste Begegnung?

 

Natürlich die mit meinen Lehrern während des Studiums.

 

Welche Begegnung würden Sie in der Fantasie gern herbeiführen?

 

Eine Begegnung mit August dem Starken würde mich schon reizen.

 

Auf welches nichtmusikalische Abenteuer würden Sie sich gern einmal einlassen?

 

Ich würde sehr gerne einmal inkognito Kellner sein.

 

Wie sähe Ihr ideales Publikum aus?

 

Umfassend gebildet und dennoch offen für neue Hör-Erfahrungen.

 

Welches Musikstück treibt Ihnen den Schweiß auf die Stirn?

 

Bachs Spätwerke: "Musicalisches Opfer" und "Kunst der Fuge".

 

Welcher Komponist bzw. welches Werk wird Ihrer Meinung nach heutzutage überschätzt bzw. unterschätzt?

 

a) keines b) viele.

 

Welche Aussage über Musik möchten Sie nie wieder hören?

 

Pablo Casals Diktum "Je schöner man Bach spielt, umso langsamer kann man ihn spielen".

 

Welches der vier Temperamente - sanguinisch, melancholisch, cholerisch, phlegmatisch - entspricht Ihrem Wesen am ehesten?

 

Sanguinisch.

 

Könnte man Ihnen in einem Sportstadion begegnen?

 

Im Sportstadion sicher nicht, aber schon im Sportstudio.

 

Mit welcher Märchengestalt würden Sie sich identifizieren?

 

Mit König Drosselbart.

 

Ihr musikalisches Credo?

 

Erst den Komponisten und die von ihm adressierte Gesellschaft verstehen und dann die Botschaft in die ästhetische Gegenwart übersetzen.

 

Welches Gericht käme nie auf Ihren Tisch?

 

Nachbars Katze in Aspik.

 

Welches Buch liegt neben der Stimmgabel und welches auf Ihrem Nachttisch?

 

Sehr viele: hier eine Auswahl a) Rudolf: The Grammar of Conducting, Charpentier: ?uvres Complètes, Spohr: Violinschule. b) Madame Pompadour: Briefe, Ovid: Metamorphosen, Cellini: Autobiografie, Goethe: Faust.

 

Der einzige Weg, eine Versuchung loszuwerden, ist, ihr nachzugeben, sagte Oscar Wilde. Was sagen Sie?

 

Aphorismen sind in ihrer Verkürzung immer witzig - und auch blöde ! Es gibt nur wenige, die einer eindringlichen Überprüfung standhalten. Hier einer von Christina von Schweden: "Die Seele hat kein Geschlecht: Es gibt Männer, die so weiblich wie ihre Mütter, und Frauen, die so stark wie ihre Väter sind."