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04.01.2002

"...trifft..."

...trifft...

Der deutsche Erfolgsregisseur Dieter Wedel - aktuell mit seinem neuen 6-Teiler "Die Affäre Semmeling" im ZDF - und Autor Benjamin v. Stuckrad-Barre - ab 3. Februar mit seinem neuen Buch "Deutsches Theater" auf Lesereise - treffen auf ihren klassischen Lieblingskomponisten.

Für den jungen Schriftsteller war "Johannes Brahms die Rettung!". Und zwar immer dann, wenn er, als Junge, anstatt Vokabeln zu lernen, mit seiner Schwester Fernsehen schaute. Bei der Heimkehr der Eltern hastete sie zum Klavier und spielte alibimäßig: Brahms. Wie aus dieser eher funktionalen Beziehung zu Brahms, und trotz leidvollen Geigen- und Klavierstunden in der Jugend, doch noch eine liebevolle Beziehung zur Klassik wurde, schildert Stuckrad-Barre in seinem humorvollen Begleittext. Darin begründet er auch, warum seine Musikauswahl keiner anderen Regel folgt, als dem Spaß an der Musik des großen romantischen Komponisten - was ja auch für die Serie zu- "...trifft:..."!

 

Dieter Wedel liebt Wolfgang Amadeus Mozart, weil er "diese fantastische Leichtigkeit besitzt, ohne jemals flach zu sein". Was, nebenbei bemerkt, ein geradezu programmatischer Satz ist für das, was sich die "...trifft:..."-Serie auf die Fahnen geschrieben hat. Der Regisseur versucht diese Aussage auch auf seine Arbeit übertragen. "Insofern", schreibt er bescheiden, "ist Mozart schon eine Art unerreichtes Vorbild." Da Musik, insbesondere die Klassik, aus Filmen nicht weg zu denken ist, hat Dieter Wedel schon aus professionellen Gründen ein intensives Verhältnis zu Mozart. Davon kann sich jeder lesend und hörend überzeugen.