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09.01.2002
Maria Joao Pires

"Sonatas quasi una fantasia"

Maria Joao Pires, Sonatas quasi una fantasia

Maria João Pires geht neue Wege: in ihrem neu gegründeten Kulturzentrum, 250 Kilometer nordöstlich von Lissabon in einer weiten einsamen Landschaft an der spanischen Grenze gelegen, entstand ein Beethoven-Programm der Meisterklasse!

Ungeachtet der besonderen Bedeutung, die Beethoven und sein Schaffen für Maria João Pires besitzen, vergingen mehrere Jahrzehnte, bis sich die portugiesische Starpianistin wieder zu einer Aufnahme mit seinen Werken entschloss. Auch wenn sie regelmäßig Beethoven spielt und der erste Preis beim Internationalen Wettbewerb zum 200. Geburtstag 1970 in Brüssel am Beginn ihrer Karriere stand, hat Maria João Pires erst jetzt in dem von ihr gegründeten Kulturzentrum Belgais in Portugal die idealen atmosphärischen, technischen und akustischen Bedingungen gefunden, eine CD mit Beethoven-Sonaten aufzunehmen. Die Künstlerin betrachtet die CD als Einheit: Musik, Design, Begleittexte und Gestalt der Verpackung sollen miteinander korrespondieren und dem Hörer so neue, unterschiedliche Zugänge zur den Werken ermöglichen.

 

Ihre neueste CD "Moonlight" ist ein ganz besonderes Meisterwerk und die erste in einer Reihe von Einspielungen, die in dem besonderen Ambiente von Belgais aufgezeichnet wurde. Maria João Pires interpretiert drei der schönsten Klaviersonaten von Ludwig van Beethoven, denen allen der Untertitel "Sonatas quasi una fantasia" gemeinsam ist. Im Mittelpunkt steht dabei fast 200 Jahre nach ihrem Entstehen die Mondscheinsonate op. 27 Nr.2. Das Album, das ab 8. Januar 2002 im Handel erhältlich ist, ist ein weiterer Mosaikstein im vielschichtigen Repertoire von Maria João Pires und die konsequente Fortsetzung ihres mit Chopins "Nocturnes" sowie dem Schubert-Album "Le Voyage Magnifique" eingeschlagenen Weges. Auf zukünftige Pires-Einspielungen aus Belgais darf man gespannt sein!

 

Weitere Infos zur CD finden Sie hier.