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01.08.2001

Verdi schafft Freunde

Es ist Verdi-Jahr und Sie haben einen Freund, der bereits beim Anblick eines Opernhauses Ausschlag bekommt. Soll es ja geben. Alles Reden ist zwecklos. Aber bevor Sie Pusteln und die Freundschaft riskieren, versuchen Sie es zur Güte mit dem Supercompact-Verdi auf zwei CDs, der jetzt bei Decca erscheint.

Mit "Bravissimo Verdi" reist man durch die großen Opernhäuser Europas, ohne auch nur einmal zwischen Rotsamt und Parfümwolken Platz nehmen zu müssen. Die Ouvertüre spielt das Kirov Orchester in St. Petersburg unter Valery Gergiev (aus "La forza del destino"), Dmitri Hvorostovsky beklagt als Rodrigo Posas Tod ("Don Carlo"). Violetta und Alfredo aus "La traviata" sind einmal mit Joan Sutherland und Carlo Bergonzi und im Vergleich dazu mit Angela Gheorghiu und Frank Lopardo unter Sir Georg Solti zu hören. Die amerikanische Starsopranistin Renée Fleming ist mit Desdemona aus "Otello" vertreten und natürlich fehlen weder Luciano Pavarotti (mit "La donna é mobile" aus "Rigoletto" ) noch Plácido Domingo. Aber das Beste: Jede der Opern präsentiert sich natürlich mit ihrer Hitmelodie. Schließlich soll der neue Verdi-Freund sie ja wiedererkennen.