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14.02.2001

Mitbringsel aus dem Barock: Christopher Hogwood

Christopher Hogwood, Mitbringsel aus dem Barock: Christopher Hogwood

Wer im 18. Jahrhundert nach Venedig reiste, brachte seinen Lieben - das war nicht anders als heute - selbstverständlich etwas mit. Doch statt Muranoglas und Lidosand in den Turnschuhen reiste man mit einer Vivaldi-Partitur nach Hause.

Obwohl gerade seine Streicher-Konzerte schon früh in Amsterdam gedruckt wurden und dadurch auch international Verbreitung fanden, war es noch immer etwas Besonders, sie direkt aus des Meisters Heimatstadt und womöglich von ihm signiert nach Hause zu tragen. Christopher Hogwood und The Academy of Ancient Music setzen jetzt mit den Violinkonzerten op. 6 ihre vielgelobte Veröffentlichung von Vivaldikonzerten fort, unter ihnen auch das beliebte Concerto RV 335 "Der Kuckuck".

 

Die Solopartie, die Vivaldi als berühmter Geigenvirtuose einst für sich selbst schrieb, spielt Andrew Manze, Konzertmeister der Academy of Ancient Music - und, wie die Kritik nach der ersten Einspielung von Violinkonzerten meinte, Vivaldi durchaus ebenbürtig: "Ein Geiger mit ganz außerordentlichem Flair und improvisatorischer Selbständigkeit, der Grappelli des Barock."