Klassik Newsletter

Sie wollen immer aktuell informiert sein? Unser Newsletterservice versorgt Sie wöchentlich mit allem zum Thema klassische Musik.

OK

Nichts verpassen

Nutzen Sie KlassikAkzente Online auch wenn Sie nicht auf unserer Seite sind:
Social Networks:

Artikel

14.02.2001
Wolfgang Amadeus Mozart

Mozarts Musik mit Mannheimer Einfluss: Riccardo Muti und die Wiener Philharmoniker

Wolfgang Amadeus Mozart, Mozarts Musik mit Mannheimer Einfluss: Riccardo Muti und die Wiener Philharmoniker

Mannheim verfügte über das beste Orchester. So war das zu Mozarts Zeit, und deshalb machte er dort auch 1778 Station auf seiner langen Reise von Salzburg nach Paris.

Die Mannheimer Hofkapelle hatte Spitzenmusiker in ihren Reihen, und die führenden Komponisten schrieben für sie. Komponisten, die wussten, wie sie die Vorzüge des Orchesters ins rechte Licht setzen konnten: reiche Klangfarben, große Bläserbesetzung und nicht zuletzt das "Mannheimer Crescendo" - das war es, was Mozart in Mannheim und Paris hörte und als Anregung für seine eigenen Symphonien aufnahm. Riccardo Muti und die Wiener Philharmoniker setzen mit drei Symphonien aus den Jahren 1774, 1778 und 1779 ihren Zyklus von Mozart-Symphonien fort. Ohne Zweifel erweisen sie sich auch diesmal einer Mannheimer Hofkapelle ebenbürtig, genau wie auf den bereits vorliegenden Einspielungen der Symphonien Nr. 25 & 39 (454 443-2), der Symphonien Nr. 31 und Nr. 41, "Pariser" und "Jupiter" (442 126-2), der "Haffner" und der "Prager" Symphonie (462 587-2) sowie der "Linzer" und der Symphonie Nr. 40. Die Neuveröffentlichung ist eine schöne Kombination von einer der letzten so genannten "Jugendsymphonien" mit den Symphonien in B und C, die eine neue Qualität symphonischen Denkens entfalten. Sie in der Interpretation von Riccardo Muti zu hören ist ein seltenes Hörvergnügen.