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31.01.2001
Giuseppe Verdi

Verdi für Verdi mit Weltstars

Giuseppe Verdi, Verdi für Verdi mit Weltstars

Runde Geburtstage und runde Todestage bieten Anlaß zur posthumen Verehrung berühmter Persönlichkeiten. Und je berühmter desto größer die Feiern - mitunter auch ein ganzes Jahr lang. So beschert in diesem Jahr der 100. Todestag Giuseppe Verdis der Musikwelt einen programmatischen Leitfaden für Konzertprogramme, CD-Veröffentlichungen u.a.m.

Am eigentlichen Festtag, Verdis Todestag am 27. Januar, wurde dem großen Opernkomponisten selbstverständlich mit zahlreichen Aufführungen seiner Werke gedacht. Was liegt näher als an seinem Todestag seine "Messa da Requiem" aufzuführen? So sagte sich auch Generalmusikdirektor Zubin Mehta. Am 27. Januar präsentierte er eine grandiose Aufführung von Verdis Totenmesse in der Bayrischen Staatsoper. Er dirigierte Chor und Orchester der Staatsoper und wartete mit einem grandiosen Solisten-Quartett auf: Universal-Künstlerin Renée Fleming "strahlt in klaren Höhen, moduliert ihren Sopran vorzüglich" lobt der Münchner Merkur, weiterhin Mezzosopranistin Dolora Zajick, Tenor-Star Andrea Bocelli sowie René Pape mit gewaltigem Bass. Mehtas eindringliche Interpretation von drastischer Dramatik bis zu stillen, intimen Passagen machten die Aufführung zu einem der Höhepunkte der "Verdi-Feiern". "Selten hört man so frenetischen Beifall. Er nahm Züge des Unersättlichen an; 'Viva Verdi' hallte es durchs Nationaltheater" rühmte die Süddeutsche Zeitung die Aufführung.