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13.03.2019
Ludovico Einaudi

Musikalischer Spaziergang - Für sein Album "Day 1" hat Ludovico Einaudi horizonterweiternde Klanglandschaften kreiert

Sieben Monate - sieben Alben. Mit dem Projekt "Seven Days Walking" schafft Ludovico Einaudi eine musikalische Serie, die in der Klassikwelt eine kreative Ausnahmeerscheinung ist. Das Album "Day 1" gibt den Startschuss.

Ludovico Einaudi, Musikalischer Spaziergang - Für sein Album Day 1 hat Ludovico Einaudi horizonterweiternde Klanglandschaften kreiert © Ray Tarantino Ludovico Einaudi

Ludovico Einaudis Werke haben eine universelle Klangsprache, in denen der Komponist mit minimalen Mitteln eine maximale Wirkung entfaltet. Darüber hinaus hat die musikalische Handschrift des Italieners einen hohen Wiedererkennungswert und so erfindet er sich seit über 30 Jahren immer wieder neu, ohne dabei an Charakteristik oder Ausdruck zu verlieren. Mit dem ambitionierten Projekt "Seven Days Walking" zeigt Ludovico Einaudi unter dem Dach des Labels Decca einmal mehr, wie er Inspiration aus seiner Umgebung schöpft und daraus unaufgeregte künstlerische Meisterwerke kreiert, die zum Innehalten anregen.

Die Idee für die insgesamt sieben Alben, die aus dem Projekt "Seven Days Walking" hervorgehen werden, spiegelt die Wandelbarkeit der Natur wider, die sich gut in Musik übertragen lässt. In Titeln wie "Low Mist", "Cold Wind", "Golden Butterflies"  oder "Fox Tracks" stellt der Komponist unmittelbare Bezüge zu landschaftlichen Betrachtungen und Eindrücken, die man auf einem Spaziergang durch die Natur sammelt, her. Als Meister der Repetition und der minimalistischen Tiefenschärfe ist Ludovico Einaudi ganz in seinem Element, wenn er in den musikalischen Variationen eines einzigen Themas an den Tasten eine Fülle schöpferischer Kräfte offenbart.

Das Album "Day 1" präsentiert mehrere Themen, die dann im Laufe der Serie musikalisch weitergedacht werden. In unterschiedlicher Gestalt kehren sie in den kommenden Alben wieder – sieben Variationen folgen demselben imaginären Weg. Oder demselben Weg wird zu sieben verschiedenen Zeitpunkten nachgegangen. So, wie ein und dieselbe Landschaft an verschiedenen Tagen und im unterschiedlichen Licht verschiedener Jahreszeiten ganz anders wirken kann, so kann auch die musikalische Variation eines Themas verschiedene Stimmungen hervorrufen. Die sanften Streicherklänge von Federico Mecozzi an Geige und Bratsche und Redi Hasa am Cello harmonieren wunderbar mit den meditativen beruhigenden Melodien und Einaudis feinsinnigem Spiel an den Tasten.

Die Klänge sind mal melancholisch, mal geheimnisvoll, dann wieder besonnen und nachdenklich und zumeist von einer friedlichen Ruhe getragen, in die man sich beim Hören mit Genuss fallenlassen kann.

Auf dem Album "Day 1" verwebt Ludovico Einaudi auf die ihm einzigartige kunstvolle Weise das Klavier mit den Streichern. Es ist das 14. Studioalbum des italienischen Komponisten und wirkt zugleich wie ein völlig frischer Wurf. In Eindaudis Können paaren sich die Erfahrenheit eines großen Künstlers mit der Verve eines vor Inspiration stets übersprudelnden Pioniers, der mit seinen Werken immer wieder neue Wege beschreitet, ohne dabei den selbst geschriebenen Traditionen den Rücken zu kehren.