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09.01.2019
Jan Lisiecki

Feuerwerk der Frühromantik – Jan Lisieckis neues Mendelssohn-Album

Jan Lisiecki kündigt zum 1. Februar ein neues Album an. Gemeinsam mit dem Orpheus Chamber Orchestra interpretiert der Pianist Werke von Mendelssohn.

Jan Lisiecki, Feuerwerk der Frühromantik – Jan Lisieckis neues Mendelssohn-Album Jan Lisiecki

Nach seinem Chopin-Album 2017 widmet sich der 23-jährige Pianist nun erneut einem Komponisten der Romantik: Felix Mendelssohn. Gemeinsam mit dem weltweit gefeierten Orpheus Chamber Orchestra aus New York spielt er Mendelssohns Klavierkonzerten in g-Moll und d-Moll. Zwei Meisterwerke, die gerade durch ihre Unterschiede einen besonderen Reiz ausüben. Das Klavierkonzert Nr. 1 beginnt "als wäre man bereits mittendrin", sagt der kanadisch-polnische Pianist. Es besticht durch Heiterkeit und eine "gewisse Leichtigkeit, die an Mozart denken lässt". Das Klavierkonzert Nr. 2 bietet mit seinen dunkleren und tieferen Emotionen einen spannenden Kontrast und fordert vor allem durch den Dialog zwischen Klavier und Soloinstrumenten.

Mit einigen seiner liebsten Mendelssohn-Solo-Stücke rundet Lisiecki das Album-Programm musikalisch ab: Es erklingen die Variations sérieuses, das Rondo capriccioso sowie das "Venetianische Gondellied" aus Lieder ohne Worte, das ab dem 11. Januar bereits auf iTunes zum Download sowie bei Spotify und Apple Music im Stream zur Verfügung steht und einen ersten Einblick gewährt.

Seit seinem Debütalbum bei der Deutschen Grammophon hat Lisiecki bereits vier weitere Veröffentlichungen unter dem gelben Label vorgelegt. Dennoch stellten die Aufnahmen des am 1. Februar erscheinenden Album eine ganz neue Erfahrung für den Pianisten dar. Das Orpheus Chamber Orchester hat die Besonderheit, auf einen Dirigenten zu verzichten. "Jeder einzelne Musiker ist so am musikalischen Prozess beteiligt", erklärt Lisiecki, "es war großartig, das zu erleben. Normalerweise hören sich nur der Dirigent und ich die Aufnahmen an, beim Orpheus Chamber Orchestra waren es 20 Musiker, die sich gemeinsam durch die Takes hörten und darüber diskutierten, was sie anders machen sollten."