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19.12.2018
Diverse Künstler

KlassikAkzente Album Vorschau 2019 – Diese Klassikalben erwarten uns im neuen Jahr

So wie wir letzte Woche auf das vergangene Jahr zurückgeblickt haben, wollen wir heute nun einen kurzen Blick voraus auf die ersten Monate des kommenden Jahres werfen.

Diverse Künstler, KlassikAkzente Album Vorschau 2019 – Diese Klassikalben erwarten uns im neuen Jahr © DG KlassikAkzente Vorschau 2019

Der Januar beginnt mit zwei guten Bekannten, ein alter Bekannter und ein jüngerer Bekannter. Beide sind Meister an den schwarz-weißen Tasten, beide lieben Chopin und beide frönen auf ihren neuen Alben ihrem Lieblingskomponisten – der eine mehr, der andere weniger. Der Chopin-Wettbewerb-Sieger von 1960, Maurizio Pollini, eröffnet das Jahr mit einer Sammlung von Nocturnes, Mazurkas und er Berceuse der großen Polen. Der jüngere Landsmann Chopins, der Chopin-Wettbewerbs-Gewinner von 2005, Rafal Blechacz, kommt bringt im Duo mit seiner Violinpartnerin Bomsori Kim und Musik von Fauré, Debussy, Szymanowski und Chopin zu Gehör. Der Dritte im Bunde, kein Chopin-Wettbewerb-Preisträger, aber der gegenwärtig vermutlich aufregendste junge Pianist der Welt, Daniil Trifonov glänzt mit Rachmaninoffs 2. Klavierkonzert in einer CD-, DVD-, BluRay- und digitalen Version des spektakulären Konzertes in der Verbotenen Stadt in Beijing aus dem Oktober des vergangenen Jahres. Ein vierter Pianist, Daniel Barenboim, hier aber under disguise in seiner Funktion als Dirigent, bereichert die Liste des Januar mit seiner Complete Berlioz Recordings-Sammlung aus Anlaß des 150.Todestages des Komponisten am 8. März. Und weil es so schön ist und manchmal eben auch aller guten Dinge fünf sind, veröffentlich der kanadisch-polnische Pianist Jan Lisiecki im Februar sein Album mit Klaviermusik von Felix Mendelssohn-Bartholdy.

War der Januar der Monat der Pianisten, ist der Februar der Monat der Dirigenten. Denn mit Gustavo Dudamel, Andris Nelsons und Seiji Ozawa melden sich drei international renommierte Dirigenten mit ganz unterschiedlichen Aufnahmen zu Wort: während Dudamel mit dem Los Angeles Philharmonic Orchestra – das in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag feiert und im März mit einer eigenen 33 CDs  sowie 3 DVDs umfassenden Sammlung geehrt wird! – aus Anlass der diesjährigen Academy Award Ceremony in Hollywood, wo er am 24.2. auch live zu erleben sein wird, eine Hommage an den großen Filmkomponisten John Williams veröffentlicht, setzt Andris Nelsons seinen erfolgreichen und bereits Grammy-preisgekrönten Schostakowitsch-Zyklus mit dem Boston Symphony Orchestra und der 6. sowie 7. Symphony fort. Seiji Ozawa hingegen wird mit einer 50 CDs umfassenden Complete Works on DG & DECCA geehrt.

Und der März? Zum Frühlingsanfang verschaffen wir den "Neo-Klassikern" und Artverwanden auf Deutsche Grammophon Gehört: Max Richter schlägt gleich mit drei Veröffentlichungen zu Buche, dem Soundtrack zu "My brilliant friend", einer Deluxe-Version seiner erfolgreichen Ballettkomposition "Woolf Works" sowie einem Album "Best of Asian" anlässlich seiner Konzerttournee in Japan. Aber ganz ohne "Core Klassik" können und wollen wir den Frühlingsanfnag dann doch nicht verstreichen lassen. Mit Lang Lang meldet sich ein guter alter Bekannter der Deutschen Grammophon als Exklusivkünstler zurück auf dem Gelblabel und sein "Willkommensgeschenk" ist ein ganz persönliches Piano Album. Berliner Sinfoniker und Meister-Klarinettist Andreas Ottensamer präsentiert seine Interpretation von einem der schönsten Klarinettenkonzerte der gesamten Literatur, dem von Carl Maria von Weber, ergänzt durch Trouvailles von Brahms und Mendelssohn – hierbei unterstützt von Yuja Wang am Klavier. Mit dem Isländer Vikingur Ólafsson stellt ein junger, zwischen den musikalischen Welten wandelnder Pianist, seine Bach Reworks vor und lädt zur Diskussion ein.

Mit einem Album zur Karwoche setzt der Chor der Sixtinischen Kapelle seine Aufnahmen für die Deutsche Grammophon fort und trägt, passend zum "Urbi et Orbi" des Jahres 2019, Musik zu Ostern aus dem Vatikan in die Welt. Hier schließen wir mit der Vorschau auf das kommende Jahr, um nicht alles schon zu verraten und die Spannung auf Kommendes und Überraschendes aufrechtzuerhalten. In diesem Sinne Ihnen allen eine Frohe Weihnacht und einen glücklichen Start ins unser gemeinsames Neues Jahr 2019!