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03.05.2018
Diverse Künstler

Orchestrale Superkräfte - Das neue John Williams Album "A Life in Music"

John Williams hat ein Händchen für klanggewaltige Inszenierungen - seine Filmmusik prägt Hollywood seit vielen Jahrzehnten. Auf "A Life in Music" präsentiert das London Symphony Orchestra eine Sammlung von Kompositionen mit mitreißender sinfonischer Wucht

Diverse Künstler, Orchestrale Superkräfte - Das neue John Williams Album A Life in Music ©DG John Williams - A Life in Music

Decca Records and Classic FM haben sich verbündet, um ein Album herauszubringen, das die Filmmusik-Highlights aus der Feder von John Williams noch einmal in ihrer ganzen Schönheit auf den Punkt bringt: "A Life In Music" enthält eine bunte Mischung ausgewählter Neueinspielungen des London Symphony Orchestra’s in fulminanter Klangqualität. John Williams ist dem LSO bereits seit 40 Jahren künstlerisch eng verbunden, denn 1977 hat das britische Orchester die Musik zu "Star Wars" mit großer orchestraler Strahlkraft zum Leuchten gebracht und fühlt sich seitdem in der Klangwelt des amerikanischen Komponisten hörbar zuhause.

Beeindruckende Laufbahn

Für seine Musik zu Star Wars, Jurassic Park, E.T. und vielen andere Hollywood-Erfolgen ist John Williams so häufig für einen Oscar nominiert worden, wie kein anderer Künstler je zuvor. Darüber hinaus hat der 86-jährige Komponist vierundzwanzig Grammys, sieben BAFTAs und vier Golden Globes gewonnen. John Williams ist trotz aller großen Erfolge jedoch stets durch und durch ein Musiker geblieben, der an seinen künstlerischen Idealen festhält und sich durch eine ganz eigene Klangsprache auszeichnet. Bereits in jungen Jahren knüpfte er Kontakt zu Henry Mancini und Elmer Bernstein, um von "den Großen der Branche" zu lernen. 1958 komponierte er seine erste eigene offizielle Filmmusik, neun Jahre später durfte er sich für seine Orchestrierung des Musicals "Anatevka" erstmals über einen Oscar freuen. Mit der Filmmusik zu Steven Spielbergs "Der weiße Hai" knüpfte John Williams 1971 an den Oscar-Erfolg an und schaffte mit der spannungsgeladenen Musik seinen internationalen Durchbruch.

Musikalische Langzeitbeziehung

Das London Symphony Orchestra gehört zu den internationalen Klangkörpern von Rang und Namen und prägt die Klassikszene seit vielen Jahrzehnten kontinuierlich unter der Leitung der besten Dirigenten unserer Zeit. Bereits ab 1922 konnte sich das LSO als Begleitorchester für Stummfilm-Aufführungen auch in der Welt der Filmmusik etablieren und hat 1935 mit der Musik zu "Things to come" den ersten sinfonischen Film-Soundtrack aller Zeiten eingespielt - darauf folgten bis heute über 340 weitere Filmmusik-Einspielungen. Zu der Musik von John Williams hat das britische Orchester jedoch eine ganz besondere Beziehung, die bereits seit nunmehr über vier Jahrzehnten kontinuierlich andauert.

Für das Album "A Life In Music" hat sich das renommierte Orchester deshalb in den Air Studios in London unter der Leitung von Gavin Greenaway noch einmal den schönsten Melodien des großen amerikanischen Komponisten gewidmet und sie in großer Besetzung mit insgesamt 86 Musikern eingespielt. Neben der Musik zu "Superman", "Raiders of the Lost Ark" und "Star Wars", die das LSO vor vielen Jahren als erstes Orchester überhaupt eingespielt hat und in deren Neuaufnahmen die langjährige musikalische Bindung und Vertrautheit mit den Kompositionen deutlich spürbar wird, präsentiert das Album auch einige Premieren. Beispielsweise kann man die britischen Musiker zum ersten Mal mit dem Titel "Hedwig’s Theme" aus "Harry Potter und der Stein der Weisen" erleben. Darüber hinaus hat das LSO erstmals das Thema aus "Schindlers Liste" in der von John Williams arrangierten berührenden Version für Solocello aufgenommen. Das Orchester schwelgt förmlich in John Williams phantasievoller Klanggestaltung und übertrifft sich dabei selbst in dynamischer Ausdruckskraft und komplexer Farbgebung.