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10.01.2018
Amadeus Quartett

Das Amadeus Quartett - Historisches Bühnenjubiläum einer musikalischen Legende

Heute vor 70 Jahren gab das legendäre Amadeus-Quartett sein erstes Konzert unter diesem Namen. Eine Gesamtausgabe seiner Einspielungen bei Deutsche Grammophon erinnert an die beglückende Innigkeit, Einigkeit, und Ausdruckskraft des Ensembles.

Amadeus Quartett, Das Amadeus Quartett - Historisches Bühnenjubiläum einer musikalischen Legende © All rights reserved Amadeus Quartett

Wer am 10. Januar 1948 eine Karte für das erste Konzert des frisch gegründeten Amadeus Quartetts ergattert hatte, konnte sich auch Jahrzehnte später noch darüber glücklich schätzen: Er oder sie erlebte denn die Geburtsstunde eines der berühmtesten Streichquartette der Nachkriegszeit mit. Ganze 40 Jahre währte die Geschichte des Ensembles und bis heute sind seine Einspielungen der großen Streichquartette der Klassik und Romantik legendär. Auf insgesamt 70 Alben werden diese bei Deutsche Grammophon nun neu zum Leben erweckt und zeichnen das berührende Porträt eines wahrlich außergewöhnlichen Ensembles.

Von Beethoven bis Britten: Gesamtaufnahme schlägt großen musikalischen Bogen

Norbert Brainin (1. Violine), Siegmund Nissel (2. Violine), Peter Schidlof (Viola) und Martin Lovett (Violoncello) – das war die Besetzung des Amadeus Quartets. In den 40 Jahren ihrer musikalischen Beziehungsgeschichte erarbeiteten sich die vier Musiker ein umfassendes Repertoire für Streichquartett, außerdem – ergänzt durch renommierte Musikerkollegen –auch für Streichquintett und –sextett. Die Gesamtschau bei Deutsche Grammophon offenbart die Intensität und kraftvolle Gestaltungskraft des Quartets ebenso wie sie einen breiten musikalischen Bogen spannt. Dabei reicht die Palette von den klassischen und romantischen Streichquartetten bis hin zu Werken des 20. Jahrhunderts, etwa von Benjamin Britten oder Peter Racine Fricker. Eine beeindruckende Würdigung einer musikalischen Legende.