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25.01.2017
Riccardo Chailly

Elektrisierende Heimspiele - Decca präsentiert Riccardo Chaillys jüngste Aufnahmen mit der Filarmonica Della Scala

Seit 2015 ist Riccardo Chailly Musikdirektor der Mailänder Scala. Unter seiner Leitung sind seitdem visionäre Aufnahmen am Pult der Filarmonia Della Scala entstanden, die nun bei Decca erscheinen.

Riccardo Chailly, Elektrisierende Heimspiele - Decca präsentiert Riccardo Chaillys jüngste Aufnahmen mit der Filarmonica Della Scala © Silvia Lelli Riccardo Chially

Mit dem Album hat Riccardo Chailly sich den Wunsch erfüllt, viele bedeutende instrumentale Werke aus der Feder großer italienischer Opernkomponisten einzuspielen, die einst in seiner Heimatstadt an der Mailänder Scala zum ersten Mal zur Aufführung gebracht worden sind. Darunter tummeln sich u.a. Ouvertüren von Bellini, Donizetti, Verdi und Rossini, Intermezzi von Leoncavallo und Puccini sowie Amilcare Ponchiellis verspielter "Tanz der Stunden". Romantisch, veristisch und  voller Gefühl! Alle Titel tragen die emotionale Intensität der italienischen Oper in sich und zeichnen sich durch die leidenschaftlichen und authentischen Interpretationen von Riccardo Chailly aus, der hier spürbar ganz in seinem Element ist. Gleichzeitig wird das Album zu einem spannenden Porträt des Mailänder Opernhauses über drei Jahrzehnte und dokumentiert Riccardo Chaillys lustvolle Reise durch das Repertoire.

Turandot feat. Berio

Die Decca hat noch ein weiteres musikalisches Goldstück aus dem Hut gezaubert, das die Herzen der Opernliebhaber höher schlagen lassen wird. Giacomo Puccini selbst vermochte seine Oper "Turandot" nicht zu vollenden, sein Schüler Franco Alfano hat das furiose Finale nach seinem Tod geschrieben, während Arturo Toscanini ihm dabei über die Schulter blickte. 2015 stand "Turandot" jedoch an der Mailänder Scala mit einem neuen, von Lucio Berio komponierten Ende auf dem Programm, das bereits 2001 unter den Fittichen von Riccardo Chailly in Auftrag gegeben worden war. Die schwedische Sopranistin Nina Stemme präsentiert sich dabei in der Titelrolle mit dramatischer Strahlkraft, Maria Agresta bezaubert als Liù an der Seite von Aleksandrs Antonenko, der als Prinz Calaf rundum überzeugt und in Chaillys flotten Tempi zur Höchstform aufläuft.

Glücklicherweise wurde die sensationelle Inszenierung von Nikolaus Lehnhoff auf DVD und Blu-ray festgehalten und gibt den Startschuss zu einem Zyklus aller Puccini Opern auf DVD unter Chaillys Leitung.