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30.11.2016
Ein Wintermärchen

Christoph Israel im KlassikAkzente Interview

Pianist und Komponist Christoph Israel spricht im KlassikAkzente Interview über sein musikalisches Credo, musikalische Vorbilder und allerlei Persönliches.

Ein Wintermärchen, Christoph Israel im KlassikAkzente Interview © Ulrike Schamoni Christoph Israel

Traditionelle deutsche Weihnachtslieder in modernem Gewand, gesungen und dargeboten von bekannten Interpreten wie Max Raabe, Cassandra Steen, Gregor Meyle, Thomas Quasthoff oder Albrecht Mayer finden sich auf dem Album "Ein Wintermärchen", das uns in diesem Jahr die Vorweihnachtszeit ganz besonders versüßt.   

Doch wer ist eigentlich der Urheber dieser wunderbar gefühlvollen Arrangements? Christoph Israel hat sich unserem KlassikAkzente Fragebogen gestellt und gibt allerhand von seiner Persönlichkeit preis.

 

 

1. Könnten Sie wählen, in welcher Zeit hätten Sie dann gern gelebt?

Heute. 

 

 

2. Welchen Komponisten der Vergangenheit würden Sie bitten, ein Stück für Sie zu komponieren?

Henry Mancini.

 

 

3. Welchem Maler aus Vergangenheit oder Gegenwart hätten Sie gern einmal Modell gesessen?

Canaletto.

 

 

4. Welches war Ihre musikalisch aufregendste Begegnung?

Die Begegnung mit Milton Babbitt. Jedenfalls wenn man meine eigene Aufregung zum Maßstab nimmt. Ich hatte mit einigen Kommilitonen über lange Zeit seine "Arie da capo" einstudiert, ein nicht ganz unkompliziertes Stück serieller Musik, das wir ihm in der Juillard School vorspielten. Doch die Aufregung verflog schnell angesichts seiner entspannten, freundlichen und verschmitzten Art mit uns zu arbeiten.

 

 

5. Welche Begegnung würden Sie in der Phantasie gern herbeiführen?

Donald Duck und Donald Trump.

 

 

6. Auf welches nicht musikalische Abenteuer würden Sie sich gern einmal einlassen?

Den gesamten Pacific Crest Trail zu wandern.

 

 

7. Wie sähe Ihr ideales Publikum aus?

Genusssüchtig.

 

 

8. Welches Musikstück treibt Ihnen den Schweiß auf die Stirn?

Jedes, das ich beim Joggen höre.

 

 

9. Welcher Komponist bzw. welches Werk wird Ihrer Meinung nach heutzutage überschätzt bzw. unterschätzt?

Überschätzt: Steve Reich, unterschätzt: Ignaz Moscheles.

 

 

10. Welche Aussage über Musik möchten Sie nie wieder hören?

Minimal Music wird überschätzt.

 

 

11. Wie lautet Ihr musikalisches Credo?

Take your time. 

 

 

12. Welches Buch liegt zur Zeit neben der Stimmgabel und welches auf Ihrem Nachttisch?

Meine Stimmgabel befindet sich in digitalisierter Form in meinem Telefon, nur eine App entfernt liegt das Telefonbuch.

Auf dem Nachttisch: Albert Vigoleis Thelen, "Die Insel des zweiten Gesichts"

 

 

13. Mit welcher Märchengestalt würden Sie sich identifizieren?

Hans im Glück.

 

 

14. Welches der vier Temperamente - sanguinisch, melancholisch, cholerisch, phlegmatisch - entspricht Ihrem Wesen am ehesten?

Melancholisch, mit sanguinischem Einschlag.

 

 

15. Welches Gericht käme nie auf Ihren Tisch?

Ein Fertiggericht.