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06.10.2016
ECHO Klassik - Deutscher Musikpreis

Preisgekrönt! Das Album "Best of Klassik 2016" präsentiert die schönsten Aufnahmen der ECHO Klassik-Gewinner

Jahr für Jahr fiebern Klassik-Fans der Verleihung des ECHO Klassik entgegen. Mit dem umfangreichen Album "Best of Klassik 2016" kann man sich das musikalische Staraufgebot der 23. Preisverleihung nach Hause holen.

ECHO Klassik - Deutscher Musikpreis, Preisgekrönt! Das Album Best of Klassik 2016 präsentiert die schönsten Aufnahmen der ECHO Klassik-Gewinner © DG Echo Klassik

Anna Netrebko - die Opernsängerin unserer Zeit - eröffnet das Album mit "La luce langue" aus Verdis Oper "Macbeth", gefolgt von Jonas Kaufmann, dem gefragtesten Tenor von heute, der mit "Donna non vidi mai" aus Puccinis "Manon Lescaut" brilliert. Der französische Countertenor Philippe Jaroussky hat gemeinsam mit dem Streichquartett Quatuor Ebène und Jérôme Ducros am Klavier Gedichte von Paul Verlaine eingespielt und ergänzt mit dem verträumten "Colloque sentimental" die stimmlichen Höhepunkte der ersten CD. 

Musikalische Visionen


Darauf folgt skandinavischer Klangzauber mit den Berliner Philharmonikern unter der Leitung von Sir Simon Rattle und dem energiegeladenen dritten Satz aus der ersten Sinfonie von Jean Sibelius, barocke Eleganz mit Edgar Moreaus Interpretation von Vivaldis Cellokonzert RV 419 und ungebremster romantischer Überschwang mit dem Violinkonzert von Johannes Brahms, gespielt von Janine Jansen. Einblicke in die horizonterweiternde Einspielung von Strawinskys "Le Sacre du printemps" durch Teodor Currentzis und MusicAeterna, in Yuri Revichs spannendes Projekt "8 Seasons" rund um die Jahreszeiten von Vivaldi und Piazzolla oder in Martin Frösts Album "Roots", für das der Klarinettist zum Instrumentalist des Jahres auserkoren wurde, beweisen, dass sich aktuell viele außergewöhnliche und kreative junge Künstler in der Klassik-Landschaft tummeln. Alfred Brendel wird mit dem ECHO Klassik in diesem Jahr für sein musikalisches Lebenswerk gewürdigt und kann bereits auf eine jahrzehntelange bewegte Karriere zurückblicken.

Grenzenloser Musikgenuss

"Klassik ohne Grenzen" ist eine weitere spannende Rubrik im Rahmen der ECHO Klassik-Auszeichnungen, in der sich Künstler wiederfinden, die unerschrocken neue Wege gehen - und dafür belohnt werden. Der italienische Startenor Andrea Bocelli, das Ensemble "Salut Salon" und das "John Wilson Orchestra" sind die Preisträger 2016, die mit Highlights aus der Welt der Filmmusik und unterhaltsamen Arrangements bekannter Kompositionen die Herzen der Deutschen Phono-Akademie für sich gewinnen konnten und den Horizont des Albums "Best of Klassik 2016" um originelle musikalische Facetten erweitern.

Vielseitige Eindrücke

Alle drei CDs bieten ein reichhaltiges Angebot an musikalischen Überraschungen, klanglichem Hochgenuss und aufregenden Entdeckungen. Barocke Spielfreude verbreitet der Blockflötist Stefan Temmingh mit Rameaus "La Poule", der Chor der Sixtinischen Kapelle wird für das Album "Cantate Domino" mit dem ECHO für die Chorwerkeinspielung des Jahres ausgezeichnet und gleich fünf verschiedene Künstler und Formationen wurden für ihre Auseinandersetzung mit der Musik von Johann Sebastian Bach geehrt, darunter das Ensemble German Brass, der Pianist Nelson Freire und der Organist Christoph Schoener, der mit einer audiophilen Mehrkanaleinspielung die Akustik des Hamburger Michels eingefangen hat.

Mit mehr als drei Stunden Musik, hat das Album "Best of Klassik 2016" die Länge eines gesamten Opernabends. Und wie in der Oper, kann man auf dem Album viele verschiedene Emotionen, musikalische Facetten und künstlerische Höhenflüge erleben. Solistisch, kammermusikalisch und sinfonisch - vokal und instrumental, stilistisch kreuz und quer durch die Epochen bekommt man einen wunderbaren Eindruck von der inspirierenden Vielseitigkeit des diesjährigen ECHO-Spektakels und von der Lebendigkeit der Klassik-Szene.