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01.09.2016
Jóhann Jóhannsson

Nicht von dieser Welt: Jóhann Jóhannsson komponiert den Soundtrack für den Kinofilm "Arrival"

Anfang des Jahres von Deutsche Grammophon unter Vertrag genommen, kündigt der isländische Komponist Jóhann Jóhannsson bereits seine zweite Veröffentlichung bei dem Traditionshaus für 2016 an.

Jóhann Jóhannsson, Nicht von dieser Welt: Jóhann Jóhannsson komponiert den Soundtrack für den Kinofilm Arrival © Jónatan Grétarsson / DG Jóhann Jóhannsson

Seit Februar 2016 beim traditionsreichen Gelben Label unter Vertrag, sorgte Jóhann Jóhannsson bereits mit der Ankündigung von "Oprhée", seines ersten eigenen Studioalbums seit sechs Jahren, für den 16. September 2016 für Furore. Jetzt legt der isländische Komponist mit einer neuerlichen Bekanntmachung nach: Er werde den Soundtrack zu Denis Villeneuve's Zukunftsdrama "Arrival" beisteuern. Damit knüpft Jóhannsson an die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Franko-Kanadier für den Kinostreifen "Sicario" aus dem Jahre 2015 an.

"Arrival"-OST: Klassisch und avantgardistisch

Für seine Arbeit am "Arrival"-Soundtrack bediente sich Jóhann Jóhannsson aus zahlreichen musikalischen Töpfen. Entstanden ist ein atmosphärisches Gesamtkonzept, welches zugleich klassische, als auch avantgardistische Elemente in sich vereint. Neben der ihm eigenen Kombination von orchestralen Klängen mit digitalem Sound, arbeitete Jóhannsson mit mehreren Sängern und Vokal-Ensembles zusammen. "'Arrival' ist ein einzigartiger Science-Fiction-Film, daher entschied ich mich bereits früh dafür die menschliche Stimme in der Musik zum Film besonders hervorzuheben."

Jóhann Jóhannsson, Max Richter, Aiki Aubrey Lowe u.v.m.

Neben zahlreichen Eigenkompositionen wird auf dem 21-Titel starken "Arrival"-OST auch die eine oder andere Überraschung zu vernehmen sein. Neben dem Theatre of Voices unter der Leitung von Paul Hiller, werden auch Robert Aiki Aubrey Lowe und Hildur Guðnadóttir zu hören sein. Darüber hinaus integriert Jóhannsson einige "gefundene Melodien" von Joan La Barbara in das Gesamtkonzept des Soundtracks. Eine ganz besondere Rolle spielt der Beitrag des britischen Komponisten Max Richter, der ebenfalls beim Gelben Label unter Vertrag steht. Der Track "By the Nature of Daylight" aus dem Album "The Blue Notebooks" eröffnet und schließt den Film.

Für den 11. November 2016 angekündigt, können sich die Besucher der Filmfestspiele Venedig 2016 und des Toronto International Filmfestivals 2016 bereits vorab ein eigenes Bild verschaffen. Für alle anderen lohnt ein Blick mit gespitzten Ohren in den Trailer von Paramount Pictures: