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01.09.2016
Daniil Trifonov

Ein Pianist nimmt Fahrt auf: Daniil Trifonov interpretiert Franz Liszts "Mazeppa"

Mit Franz Liszts Symphonischer Dichtung Nr. 6, "Mazeppa", beweist Pianist Daniil Trifonov erneut: Mit gerade mal Mitte 20 gehört er bereits jetzt zu den ganz Großen.

Daniil Trifonov, Ein Pianist nimmt Fahrt auf: Daniil Trifonov interpretiert Franz Liszts Mazeppa © Dario Acosta / DG Daniil Trifonov

Basierend auf einem Gedicht von Victor Hugo gehört Franz Liszts Orchesterwerk "Mazeppa" zu den eindrucksvollsten Werken aus des Komponisten Zeit als Hofkapellmeister in Weimar. Mit Daniil Trifonov hat sich dem Stück jetzt einer der talentiertesten Pianisten unserer Zeit angenommen. Bereits ab dem 2. September verfügbar, ist Trifonovs Interpretation von Liszts "12 Etudes d'exécution transcendante, S.139, No.4 Mazeppa (Presto)" ein rasanter Vorgeschmack auf sein im Oktober 2016 erscheinendes neues  Album "Transcendental - Daniil Trifonov Plays Franz Liszt".

Ein Gaul rast durch die Steppe, ein Pianist flitzt über die Tasten

Programmatisch stützt sich Liszts musikalische Adaption auf die Verse des französischen Schriftstellers Victor Hugo. Ähnlich spannungsgeladen wie die Geschichte des Franzosen entwickelt sich die von Liszt entworfene musikalische Handlung. Ein Gaul rast von Peitschenhieben getrieben durch die Steppe, verendet und verurteilt auch seinen Reiter beinahe zum Tode, der nur durch eine glückliche Fügung des Schicksals errettet wird.

Mit vollem Körpereinsatz überträgt Daniil Trifonov die Handlung des Stücks auf die Schwarz-Weißen-Tasten: Energiegeladen, emotional, virtuos vollbringt der junge Pianist eine wahre Meisterleistung die seinesgleichen sucht.