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25.08.2016
Valentina Lisitsa

Cineastin an den Tasten - Valentina Lisitsa erweckt mit ihrem Album "Love Story" die goldene Ära des Kinos zum Leben

Kaum jemand vermag sich der Magie des Kinos zu entziehen. Die Pianistin Valentina Lisitsa erzählt auf ihrem neuen Album "Love Story" cineastische Geschichten an den Tasten und kreiert nur mit der Musik filmreife Stimmungen.

Valentina Lisitsa, Cineastin an den Tasten - Valentina Lisitsa erweckt mit ihrem Album Love Story die goldene Ära des Kinos zum Leben © Decca Valentina Lisitsa

Valentina Lisitsa beherrscht ihr Instrument nicht nur technisch mit absoluter Perfektion, sie ist auch eine echte "Stimmungsmacherin" und vermag es, beim Publikum mit einigen wenigen Tönen Gänsehaut zu erzeugen. Seit vielen Jahren interpretiert die Musikerin aus der Ukraine die Musik ganz unterschiedlicher Epochen und Stilrichtungen mit berührender Authentizität und Ausdruckskraft und hat mit ihrer unwerfenden musikalischen Aufgeschlossenheit auch das junge Publikum für sich gewonnen, das seiner Begeisterung mit 247.000 youtube-Abonnenten Ausdruck verleiht. 112 Millionen Mal wurden Valentina Lisitsas Musikclips bereits angeklickt.

Das Klavier als Leinwandstar

Es ist immer wieder eine Überraschung, welches musikalische Feld Valentina Lisitsa für ihr nächstes Projekt entdeckt. Nach Ausflügen in die Klangwelten von Chopin, Glass und Scriabin, hat sich die Pianistin nun ausgiebig mit der schönsten Filmmusik auseinander gesetzt und präsentiert auf dem Album "Love Story" Werke berühmter Komponisten wie Nino Rota, Richard Addinsell, Carl Davis oder Dimitri Schostakowitsch, deren Musik im Kino eine bedeutende Rolle spielte, nachdem der Ton inhaltlich im Geschehen auf der Leinwand Einzug erhalten hatte.

Musikalische Handlungsfreiheit

Mit den ausgewählten Stücken weckt Valentina Lisitsa die Erinnerung an Filme von Alfred Hitchcock, Leslie Arliss oder Mark Rydell und lässt vor dem inneren Auge große Kinostars wie Lauren Bacall, Katherine Hepburn, Ingrid Bergman oder Jack Lemmon auf der musikalischen Leinwand lebendig werden. Handlung und Musik sind in den Filmen oft untrennbar miteinander verbunden. Das Album "Love Story" ist ein atmosphärisches Glanzstück, das durch die Kombination von exzellenter Spielfertigkeit und dichte emotionale Gestaltung zu einem außergewöhnlichen Klangerlebnis wird.

Wechselbad der Gefühle

Die jazzig-verruchte Titelmusik zu "Murder on the Orient Express" aus dem gleichnamigen Kinohit von Sidney Lumet, wurde von Sir Richard Rodney Bennett komponiert, der dafür mit dem Oscar ausgezeichnet wurde. Die muntere Titelmusik aus der BBC Verfilmung des Jane Austen Romans "Pride & Prejudice" versprüht Leichtigkeit und Lebensfreude. Mit "Jealous Lover" kreiert Valentina Lisitsa gemeinsam mit dem BBC Concert Orchestra unter der Leitung von Gavin Sutherland eine verträumte, beinahe kammermusikalisch anmutende Stimmung. Und natürlich darf die "Cornish Rhapsody" von Hubert Bath nicht fehlen, die den Film "Love Story" 1944 bekannt machte, in dem eine Konzertpianistin inhaltlich im Mittelpunkt steht.

Großformatige stimmungsvolle Klaviermusik wie "Warsaw Concerto" aus "Dangerous Moonlight", "The Storming of Red Hill" aus "The Unforgettable Year" oder das "Mansell Concerto" aus "The Woman's Angle" von 1952, erinnern mit ihrer Opulenz an berühmte romantische Klavierkonzerte von Tschaikowski und Rachmaninov.