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14.07.2016
111 Jahre Deutsche Grammophon

Herausragende Geigenmusik – Neue Großedition der Serie 111

Deutsche Grammophon präsentiert eine neue Folge der beliebten Serie 111. Die limitierte Edition umfasst 42 Tonträger und versammelt Aufnahmeklassiker der Geigenmusik.

111 Jahre Deutsche Grammophon, Herausragende Geigenmusik – Neue Großedition der Serie 111 111 - The Violin

Im Jahr 2009 feierte Deutsche Grammophon ihren 111. Geburtstag. Aus diesem Anlass wurde die Serie 111 gegründet, die in gediegenen Mammut-Editionen Aufnahmeklassiker aus dem reichhaltigen Katalog des Gelblabels zusammenstellte. Als die Serie ins Leben gerufen wurde, ahnte wohl niemand, welch hohe Wellen sie schlagen würde. Doch jetzt, sieben Jahre nach ihrer Initiierung, ist eines klar: 111 ist eine der erfolgreichsten Serien des Klassik-Marktes.

Vor allem Sammler greifen nach den Edelausgaben, die in schickem Design längst vergriffene oder nurmehr verstreut zu erwerbende Klassiker der Aufnahmegeschichte zugänglich machen. Die Vorteile liegen auf der Hand: Die Musik wird mit reichem Bonusmaterial, inklusive sorgfältig ausgearbeiteter Booklets und exklusiver Informationen, auf dem Silbertablett serviert. Doch nicht nur Sammler, sondern auch Klassik-Einsteiger, gewöhnliche Musikliebhaber und Fachleute schätzen die Serie, die jetzt mit einer neuen Folge aufwartet.

Star-Geiger: Ein Who's Who der internationalen Szene     

"111 – The Violin: Legendary Recordings" versammelt auf 42 Alben 31 der größten Geiger und Geigerinnen des 20. und 21. Jahrhunderts. Die Ausgabe vereint mehrere Generationen von Starsolisten, von Fritz Kreisler, der 1875 geboren wurde, bis hin zu Größen wie Daniel Hope oder Lisa Batiashvili, die ein Jahrhundert später das Licht der Welt erblickten. Dazwischen stößt man auf Ausnahmegestalten wie David Oistrakh, Nathan Milstein, Yehudi Menuhin, Itzhak Perlman, Gidon Kremer, Anne-Sophie Mutter und viele andere.

Entsprechend vielschichtig sind die Klangnuancen der Edition. Die Geige wird hier in höchst unterschiedlichen Spielweisen präsentiert, von der präzisen Akuratesse und Kühle eines Nathan Milstein bis hin zu dem innig-weichen Ton einer Hilary Hahn. Milstein zum Beispiel gibt unter der volltönenden Begleitung der Wiener Philharmoniker (Claudio Abbado) in einem erstaunlich komprimierten Stil Tschaikowskys Violinkonzert in D-Dur zum Besten.

Edle Rahmung: Buntes Booklet mit vielen Fotos

Hilary Hahn hört man unter anderem Elgars Violinkonzert spielen. Sie verleiht ihm unter der Begleitung des London Symphony Orchestra (Colin Davis) eine ebenso melancholische wie gespannte Gestalt. Die Hörer und Hörerinnen dürfen sich in der ganzen Edition auf solche Entdeckungen freuen. Der solistische Klangreichtum der Ausgabe ist enorm, und das breitgefächerte Repertoire gewährt auch dem Laien tiefe Einblicke in die Geschichte der Geigenmusik. Das Spektrum reicht von italienischer Barockmusik über klassische und romantische Kompositionen bis hin zu Meisterwerken des 20. Jahrhunderts.

Von edler Gestalt ist schließlich auch die Rahmung der Edition. Die Box ist im Farbton einer Geige gehalten und zeigt auf dem Deckel einen Bildausschnitt des Instruments. Ebenso einfallsreich ist das buntfarbige Booklet, das insgesamt 132 Seiten umfasst. Es enthält einen brandneuen Essay von Geigenspezialist Tully Potter, der in kurzweiliger Manier über Geigenmusik im Allgemeinen und die Solisten der Ausgabe informiert. Daneben gibt es Farbfotos sämtlicher Stargeiger der Edition sowie schicke CD-Hüllen, die den Album-Covern der Ersterscheinungen nachempfunden sind. Kurz: eine Edition der Extraklasse.