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12.05.2016
Janoska Ensemble

Musikalische Familienangelegenheit - Das Janoska Ensemble präsentiert sein neues Album "Janoska Style"

Bereits seit Kindheitstagen dreht sich für die vier Mitglieder des Janoska Ensemble alles um die Musik. Da verwundert es nicht, dass auch das jüngste Album vor Musikalität und Spielfreude nur so übersprudelt.

Janoska Ensemble, Musikalische Familienangelegenheit - Das Janoska Ensemble präsentiert sein neues Album Janoska Style © Julia Wesely Janoska Ensemble

Das neue Album des Janoska Ensemble vereint musikalisch den Schmäh Wiener Caféhaus-Tradition und den Charme zeitloser Klassik-Ohrwürmer mit jazzigen Grooves und improvisierten virtuosen Höhenflügen. Zwei Geigen, ein Klavier und einen Kontrabass - mehr brauchen die Musiker nicht, um 1000 verschiedene Klänge und Farben entstehen zu lassen. Der musikalische Erfindungsreichtum der originellen Arrangements vorwiegend aus der Feder des Pianisten František Janoska, scheint unerschöpflich zu sein und lässt die bekannten Melodien in einem ganz neuen Licht erstrahlen. Die Virtuosität seiner Brüder Ondrej und Roman an den Violinen, lässt František Janoska alle Freiheiten, einen großen Bogen von populären klassischen Werken über Eigenkompositionen bis hin zu einzigartigen Arrangements aus Jazz, Pop und Weltmusik zu spannen und sich in den Arrangements mit viel Witz und Leidenschaft auszutoben. Als Tausendsassa am Kontrabass liefert der Schwager Julius Darvas dabei immer das passende Fundament, mal jazzig swingend, dann mit sonorer Tieftönigkeit.

Stilsichere Neuerfindungen

Die berühmte Fledermaus-Overtüre von Walzerkönig Johann Strauss bekommt in der Interpretation à la Janoska kurzerhand einen osteuropäischen Touch, Georges Bizets virtuose Carmen Fantasie kombinieren die Musiker mit Klängen von Franz Waxman, in der "Rumba for  Amadeus" wird Mozarts d-Moll Klavierkonzert Nr. 20 mit südamerikanischen Rhythmen garniert und Astor Piazzollas berühmter Tango "Adios Nonino" lässt das Herz abschließend durch innige Klangschönheit und rhythmische Extravaganz höher schlagen.

Viele der Stücke hat man so noch nie gehört. Wenn die Kompositionen von Paganini und Sarasate auf Wiener Werke von Fritz Kreisler und Operettenmelodien von Johann Strauss treffen und sich ungarischer Csárdás mit Balkanmusik, Tango, Rumba und Jazzimprovisationen vermischt, dann entsteht ein musikalisches Feuerwerk, das das Publikum beim Hören abwechselnd in verklärtes Entzücken, wilde Begeisterung, amüsiertes Schmunzeln und staunende Bewunderung versetzt. So wie die Stadt Wien ein kultureller Schmelztiegel vieler kreativer Einflüsse ist, so ist das Album ein einzigartiger musikalischer Stilmix à la Janoska.